Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Anton HuberGrüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, hat sich gegen die wachsende Welle des Antisemitismus in Deutschland ausgesprochen. Die jüngste Zunahme von Angriffen und Hass gegen Jüdinnen und Juden bezeichnete er als „absolut inakzeptabel und abscheulich“.
Von Notz verurteilte scharf diejenigen, die versuchen, Feindseligkeiten gegenüber jüdischen Gemeinden mit dem Verweis auf das Handeln der israelischen Regierung zu rechtfertigen. Eine solche Argumentation nannte er „schlechthin menschenverachtend“ und forderte verstärkte Anstrengungen, um Antisemitismus in der gesamten Gesellschaft zu bekämpfen.
Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober ein geringeres Sicherheitsgefühl melden. Der stellvertretende Fraktionschef betonte, die deutsche Gesellschaft müsse entschlossen handeln, um jüdisches Leben zu schützen.
Von Notz bestand darauf, dass die Bekämpfung des Antisemitismus eine gemeinsame Verantwortung sei. Er rief dazu auf, alle rechtlichen Mittel einzusetzen, um Hass „überall und zu jeder Zeit“ entgegenzutreten.
Die Forderung der Grünen spiegelt die wachsende Sorge über den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland wider. Angesichts der Ängste vieler jüdischer Gemeinden um ihre Sicherheit stehen politische Führungskräfte unter Druck, den Schutz zu verstärken. Von Notz’ Aussagen deuten auf ein Bestreben hin, mit entschlosseneren rechtlichen und gesellschaftlichen Maßnahmen zu reagieren.






