Hamburger Polizei-Gewerkschaft scheitert mit bundesweitem Böllerverbot trotz Millionen-Unterschriften
Anton HuberHamburger Polizei-Gewerkschaft scheitert mit bundesweitem Böllerverbot trotz Millionen-Unterschriften
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg hat einen Rückschlag in ihrem Vorstoß für ein bundesweites Böllerverbot erlitten. Innensenator Andy Grote lehnte ihren jüngsten Antrag offiziell ab – obwohl die Initiative 3,3 Millionen Unterschriften für das Anliegen gesammelt hatte.
Die GdP hatte bereits im vergangenen Jahr einen ersten Antrag zu dem Thema eingereicht. Ihr neuer Vorstoß wurde jedoch als inhaltlich identisch mit dem vorherigen bewertet. Senator Grote, zuständig für Inneres, weigerte sich, die erneute Unterschriftenliste entgegenzunehmen.
Als Reaktion rief die Gewerkschaft ihre Unterstützer dazu auf, Druck auf den Politiker auszuüben. Sie forderte sie auf, Grote direkt auf Instagram zu markieren, um Forderungen nach dem geplanten Verbot zu stellen.
Mit der Ablehnung steht die Kampagne der GdP vorerst still. Die 3,3 Millionen Unterschriften werden nach aktuellem Verfahren nicht berücksichtigt. Nun muss die Gewerkschaft entscheiden, wie sie ihr Anliegen für ein Böllerverbot weiter vorantreiben will.






