16 March 2026, 18:24

Hamburgs radikaler Plan: Fossile Heizungen sollen bis 2040 verschwinden

Ein altes Stadtplan von einer Stadt, wahrscheinlich Hamburg, mit zahlreichen Gebäuden und Text, gedruckt auf einem Stück Papier.

Hamburg präsentiert Entwurf für kommunale Wärmeanlagenplanung - Hamburgs radikaler Plan: Fossile Heizungen sollen bis 2040 verschwinden

Hamburg hat einen Entwurf für den Umbau seiner Wärmeversorgung hin zu Klimaneutralität vorgestellt. Die Stadt strebt an, bis 2040 aus der fossilen Wärmeversorgung auszusteigen – fünf Jahre früher als das bundesweite Ziel Deutschlands. Derzeit sind noch acht von zehn Haushalten auf Öl oder Gas zum Heizen angewiesen.

Fast die Hälfte des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen Hamburgs entfällt auf die Wärmeversorgung. Um diese Werte zu senken, setzt der Plan auf dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen, lokale Wärmenetze und Bürgerenergieprojekte. Über interaktive Karten im Hamburger Wärmeportal können Anwohner nun passende Heizalternativen für ihre jeweiligen Stadtteile abrufen.

Der Entwurf liegt bis zum 14. April 2026 auf dem Beteiligungsportal Diplanung zur öffentlichen Stellungnahme aus. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen haben die Möglichkeit, die Vorschläge zu prüfen und zu kommentieren, bevor die Endfassung Ende Juni 2026 verabschiedet wird.

Während der Plan grundsätzliche Strategien aufzeigt, fehlen konkrete Zahlen zur Installation von Wärmepumpen oder anderen Technologien in den vergangenen Jahren. Die Hamburger Energieberichte konzentrieren sich auf übergeordnete Klimaziele, nicht auf detaillierte Ausbaudaten.

Falls der Wärmewendeplan angenommen wird, soll er Hamburgs Ausstieg aus der fossilen Wärmeversorgung bis 2040 steuern. Die Stadt setzt dabei auf eine Kombination aus dezentralen Lösungen und Bürgerbeteiligung, um ihre Klimaziele zu erreichen. Die in den kommenden Monaten gesammelten Rückmeldungen werden die endgültige Fassung der Richtlinie prägen.

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