Handgreiflichkeiten nach Verkehrsstreit auf der B221 eskalieren zu Polizeieinsatz
Anton HuberHandgreiflichkeiten nach Verkehrsstreit auf der B221 eskalieren zu Polizeieinsatz
Handgreiflichkeiten nach Verkehrsstreit auf der B221 zwischen Niederkrüchten und Arsbeck
Ein kleiner Verkehrsunfall auf der B221 zwischen Niederkrüchten und Arsbeck eskalierte am Donnerstagabend zu einer handfesten Auseinandersetzung. Zwei Autofahrer, 59 und 60 Jahre alt, gerieten in einen Streit, der zu Strafanzeigen und einem Polizeieinsatz führte.
Auslöser war ein Ausweichmanöver des 60-jährigen Fahrers aus Wegberg, der eine Kollision mit dem 59-Jährigen aus Niederkrüchten verhindern wollte. Zwar kam es zu keinem schweren Unfall, doch die Außenspiegel beider Fahrzeuge wurden beschädigt. Statt die Personalien auszutauschen, verfolgte der Wegberger den anderen Fahrer bis zum Eingang einer nahegelegenen Kiesgrube.
Dort kam es zum Streit zwischen den beiden Männern. Augenzeugen berichteten von Rangeleien, während der Niederkrüchtener später den Wegberger der Körperverletzung beschuldigte. Die hinzugerufene Polizei nahm zwei offizielle Anzeigen auf: eine wegen Körperverletzung gegen den Wegberger und eine wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Niederkrüchtener.
Die Behörden zogen dem 59-Jährigen vorläufig den Führerschein ein. Die Ermittlungen dauern an, weitere Details werden in den kommenden Tagen erwartet.
Beiden Fahrern drohen nun rechtliche Konsequenzen. Gegen den Wegberger wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt, der Niederkrüchtener muss sich wegen Verkehrsgefährdung verantworten. Die Polizei bestätigte, dass niemand schwer verletzt wurde, doch das Geschehen zieht weiterhin strafrechtliche Ermittlungen nach sich.






