Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Sieg in der Bundesliga
Jonas SchmidtHeidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13 Spielen ohne Sieg in der Bundesliga
1. FC Heidenheim erleidet nächsten Rückschlag am 14. März 2026
Mit einer 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt hat der 1. FC Heidenheim am 14. März 2026 den nächsten Dämpfer kassiert. Die Pleite verlängert die sieglose Serie des Teams auf 13 Spiele und lässt sie nun zehn Punkte hinter dem Relegationsplatz der Bundesliga zurück. Trainer Frank Schmidt kritisierte nach dem Spiel die unbeständige Defensive seiner Mannschaft, die sich erneut als kostspielig erwies.
Heidenheim fand von Beginn an nicht ins Spiel und schuf in der ersten Halbzeit kaum nennenswerte Torchancen. Trotz einer disziplinierten Abwehrformation blieb das Offensivepiel des Teams ideenlos. Die jüngste Formkurve zeigt kaum Besserung: In den vergangenen fünf Partien erzielte die Mannschaft nur fünf Treffer – im Schnitt also ein Tor pro Spiel.
Der mögliche Wendepunkt kam, als Frankfurts Kapitän vom Platz gestellt wurde und Heidenheim damit in Überzahl geriet. Doch selbst mit einem Spieler mehr gelang es den Hausherren kaum, das gegnerische Tor ernsthaft zu gefährden. Die Frustration stieg, als Sirlord Contehs potenzieller Ausgleichstreffer wegen einer haardünnen Abseitsposition aberkannt wurde – die Wiederholungen bestätigten, dass er nur Millimeter vor dem letzten Abwehrspieler stand.
Nach dem Spiel bezeichnete Schmidt die Entscheidung als "Wahnsinn", akzeptierte jedoch das technologische Urteil. Conteh zeigte sich deutlich kritischer: Er bezeichnete das halbautomatische Abseitssystem als "völligen Unsinn" und behauptete, das sei "kein Fußball mehr". Der nicht gegebene Treffer stand symbolisch für Heidenheims pechschwarzen Nachmittag.
Die Niederlage vertieft die Abstiegsprobleme des Vereins – der Vorsprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt nun zehn Punkte. Die Offensive bleibt weiter schwach: In den letzten sechs Spielstunden gelang dem Team nur ein einziges Tor. Ohne eine schnelle Wende sieht die Bundesliga-Zukunft für Heidenheim zunehmend düster aus.