Heiligabend in Brandenburg an der Havel: 80 Einsätze halten Rettungskräfte in Atem
Anton HuberHeiligabend in Brandenburg an der Havel: 80 Einsätze halten Rettungskräfte in Atem
Rettungskräfte in Brandenburg an der Havel hatten an Heiligabend alle Hände voll zu tun
Mit über 80 Einsätzen an einem einzigen Tag erlebten die Rettungsdienste in Brandenburg an der Havel einen hektischen Heiligabend. Die Stadt kündigte zudem an, im kommenden Jahr die Flotte der Rettungswagen zu erweitern, sodass sich die Zahl der Einsatzkräfte auf 25 erhöhen wird. Vertreter der Stadt nutzten die Gelegenheit, um die harte Arbeit des Personals während der Feiertage zu würdigen.
Am Heiligabend koordinierte die Leitstelle der Rettungsdienste in Brandenburg an der Havel mehr als 80 Einsätze. Die Teams rückten unter anderem zu zwei Bränden und drei Reanimationsfällen aus. Die hohe Auslastung unterstrich die Belastung, der die Rettungskräfte besonders in der Haupturlaubszeit ausgesetzt sind.
Als Anerkennung für ihren Einsatz überreichte Andreas Griebel, Vorsitzender des örtlichen Deutschen Roten Kreuzes, den Einsatzkräften einen Weihnachtskorb. Auch Steffen Scheller und Thomas Barz bedankten sich öffentlich bei den Mitarbeitenden, die über die Feiertage im Dienst standen, und hob ihre Hingabe hervor. Der scheidende kommissarische Feuerwehrchef Uwe Hohn lobte unterdessen die Unterstützung der Stadtverwaltung für die Feuerwehr. Er betonte, wie wichtig es sei, offene Stellen zu besetzen, um die hohe Zahl an Überstunden zu verringern. Die Stadt bestätigte, dass im nächsten Jahr ein weiterer Rettungswagen hinzukommen werde, um die Kapazitäten zu erhöhen. Noch unklar ist jedoch, wer 2025 die Leitung der Berufsfeuerwehr übernehmen wird.
Durch die Erweiterung der Rettungswagenflotte steigt die Zahl der Einsatzkräfte auf 25, was die Belastung der Rettungsdienste verringern soll. Angesichts des hohen Einsatzaufkommens an Weihnachten zielt die Investition der Stadt darauf ab, die Versorgungslage zu verbessern. Die Verantwortlichen setzen sich weiterhin für mehr Personal ein, um die überlasteten Teams zu entlasten.
