Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – was jetzt für die Berliner zählt
Anton HuberHertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – was jetzt für die Berliner zählt
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen in der 2. Bundesliga sind nach einer Serie unbeständiger Ergebnisse geschwunden. Cheftrainer Stefan Leitl hatte kürzlich den direkten Wiederaufstieg ausgeschlossen – die Mannschaft liegt mit zehn verbleibenden Spieltagen sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Nun hat Mittelfeldspieler Kevin Sessa über die Herausforderungen gesprochen, vor denen das Team steht.
Der Wendepunkt kam nach der deutlichen 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn. Leitl räumte damals ein, dass der Aufstieg unwahrscheinlich sei, und die Mannschaft konzentrierte sich fortan darauf, Platz sechs zu sichern. Seither zeigt Hertha eine durchwachsene Bilanz: Ein knapper 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg wurde von einem frustrierenden Remis gegen den VfL Bochum gefolgt, bei dem die Berliner eine Führung noch aus der Hand gaben.
Verletzungen haben eine zentrale Rolle in den Schwächephasen des Teams gespielt. Sessa, der die letzten vier Partien von Beginn an bestritt, sprang für den verletzten Kennet Eichhorn ein. Trotz der Rückschläge gewann die Mannschaft drei dieser Spiele, seit der Druck des direkten Aufstiegs nachgelassen hat.
Sessa bleibt dem Verein treu – sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. Er betont, keine vorzeitigen Wechselpläne zu haben, und konzentriert sich voll auf die aktuelle Saison. Zwar ist er überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial für die Spitze hat, doch räumt er ein, dass Inkonsistenz und Verletzungen das Team über einen längeren Zeitraum ausgebremst haben.
Vor dem 28. Spieltag liegt Hertha BSC sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Mit zehn noch ausstehenden Spielen will die Mannschaft die Runde stark beenden, doch die Chancen auf eine Rückkehr in die Bundesliga sind in dieser Saison deutlich gesunken. Sessas unmittelbares Ziel bleibt es, dem Team zu mehr Stabilität und Form zu verhelfen.






