25 February 2026, 18:52

HSV-Legende Horst Schnoor – "Der Mann mit tausend Händen" stirbt mit 92

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines älteren Mannes in einer Jacke vor einem Stapel Holzplanken.

HSV-Meistertorwart Schnoor verstorben - HSV-Legende Horst Schnoor – "Der Mann mit tausend Händen" stirbt mit 92

Horst Schnoor, die Torwartlegende, die den Hamburger SV 1960 zur deutschen Meisterschaft führte, ist tot. Berühmt für seine außergewöhnlichen Reflexe und seine Treue zum Verein, stand er 15 Jahre lang im Tor des HSV und avancierte zu einer der prägendsten Figuren der Klubgeschichte.

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Schnoor wechselte 1952 zum Hamburger SV und bestritt in 15 Spielzeiten insgesamt 507 Pflichtspiele. Seine Zuverlässigkeit brachte ihm von seinem Mannschaftskameraden Uwe Seeler den Spitznamen "der Mann mit tausend Händen" ein. Während seiner Karriere sicherte er sich zehn Oberliga-Titel und gewann 1963 den DFB-Pokal.

Sein Rekord von 139 Spielen ohne Gegentor bleibt bis heute unübertroffen – kein anderer HSV-Torhüter erreichte diese Marke. Zudem stand Schnoor 1963 im ersten Bundesliga-Spiel des Vereins auf dem Platz und markierte damit den Beginn einer neuen Ära im deutschen Fußball. Trotz seiner nationalen Erfolge blieb ihm ein Einsatz in der Nationalmannschaft der Bundesrepublik verwehrt.

Auch nach seinem Rücktritt 1967 blieb Schnoor dem Verein eng verbunden. Jahrzehntelang war er eine vertraute Erscheinung im Volksparkstadion und besuchte noch in hohen Jahren die Heimspiele.

Schnoors Vermächtnis als einer der größten Spieler des Hamburger SV lebt weiter. Seine Verdienste umfassen die Oberliga-Dominanz des Klubs, den Bundesliga-Einstand und eine unzerbrechliche Bindung zu den Fans. Sein Rekord an Spielen ohne Gegentor und seine unerschütterliche Hingabe werden noch Generationen in Erinnerung bleiben.