05 January 2026, 06:30

Ibrahim Maza: Vom Berliner Talent zum Star des Afrika-Cups und Barças neuem Wunschspieler

Ein Sportler in einem Trikot mit verschiedenen Sponsorennamen posiert für ein Foto.

Ibrahim Maza: Vom Berliner Talent zum Star des Afrika-Cups und Barças neuem Wunschspieler

Algeriens Mittelfeldstar Ibrahim Maza hat sich beim Afrika-Cup als herausragender Spieler der Mannschaft etabliert. Der mit dem Spitznamen "Mazadona" versehene 20-Jährige hat selbst Luca Zidane in den Schatten gestellt, der vor dem Turnier noch die Schlagzeilen dominierte. Seine jüngsten Auftritte haben nun auch das Interesse des FC Barcelona geweckt – spanische Medien berichten, der Klub verfolge seine Entwicklung genau.

Mazas Weg begann in Berlin, wo er sich in der Jugendabteilung von Hertha BSC hocharbeitete und mit nur 17 Jahren sein Bundesliga-Debüt gab. Nach einem Wechsel zu Bayer Leverkusen für 12 Millionen Euro im Sommer 2024 unterschrieb er einen Langzeitvertrag bis 2030. In dieser Saison kam er in 12 Ligaspielen zum Einsatz und steuerte zwei Tore sowie eine Vorlage bei.

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Vor dem Turnier lag der Fokus Algeriens auf Torhüter Luca Zidane, dem Sohn von Zinédine Zidane, der sich für die algerische statt die französische Nationalmannschaft entschieden hatte. Doch Maza lenkte mit seinen Leistungen die Aufmerksamkeit um. Trotz eines wackeligen Auftritts gegen Burkina Faso hielt Trainer Vladimir Petković an ihm fest. Maza revanchierte sich mit einer Glanzleistung gegen Äquatorialguinea – nach seinem ersten Länderspieltor beim 3:0-Sieg über den Sudan und einer Torvorbereitung beim 3:1 gegen Äquatorialguinea.

Petković lobte Algeriens junge Talente wie Maza, Anis Hadj Moussa und Fares Chaïbi, betonte aber, sie müssten ihre Konzentration und Arbeitsmoral bewahren. Maza selbst wechselte seine sportliche Loyalität von Deutschland, wo er mit Spielern wie Florian Wirtz und Jamal Musiala starke Konkurrenz hatte.

Sein Aufstieg beim Afrika-Cup hat Maza nun auf Barcelonas Radar gebracht. Der Klub soll bestrebt sein, ihn zu verpflichten, bevor sein Marktwert im Vorfeld der WM weiter steigt. Sein Vertrag in Leverkusen läuft zwar bis 2030, doch seine Leistungen machen ihn bereits jetzt zum Schlüsselspieler für Algeriens Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo.