26 February 2026, 16:54

Illegales Mobilede-Rennen in Ludwigsburg: Zwei Männer verlieren Führerschein und Auto

Ein Rennwagen fährt eine Rennstrecke entlang, im Hintergrund ein Polizeiwagen, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen und Zaun, mit einem Fahrzeug auf der rechten Seite und Text unten.

Polizei beschlagnahmt Führerscheine nach Straßenrennen - Illegales Mobilede-Rennen in Ludwigsburg: Zwei Männer verlieren Führerschein und Auto

Zwei Männer haben ihren Führerschein und ihre Fahrzeuge verloren, nachdem die Polizei sie bei einer illegalen mobilede-Veranstaltung in Ludwigsburg erwischt hatte. Der Vorfall hat die Forderungen nach schärferen Strafen für rücksichtslose Autofahrer in Baden-Württemberg erneut befeuert. Die Behörden bringen solche Rennen mit mehreren tödlichen Unfällen in den vergangenen Jahren in Verbindung.

Die beiden Tatverdächtigen, 23 und 26 Jahre alt, wurden gestoppt, nachdem sie angeblich mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Kreuzung gedriftet waren. Die Polizei nahm die Verfolgung auf, bevor sie die Festnahmen vornahm. Beide müssen sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vor Gericht verantworten.

Dieser aktuelle Fall folgt auf ein tödliches Straßenrennen in Stuttgart im vergangenen Jahr, bei dem zwei Frauen im Alter von 22 und 23 Jahren ums Leben kamen. In den letzten fünf Jahren gab es in Baden-Württemberg mindestens zwölf tödliche Zwischenfälle im Zusammenhang mit illegalen Autorennen. Dazu zählen Unfälle in Mannheim und Heidelberg, bei denen jährlich jeweils mindestens ein Mensch starb.

Als Reaktion darauf forderte Innenminister Thomas Strobl (CDU) lebenslange Fahrverbote für Wiederholtäter bei Raserdelikten. Er argumentierte, dass strengere Maßnahmen notwendig seien, um weitere Tragödien auf den Straßen zu verhindern.

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Die beiden Männer müssen nun das juristische Verfahren abwarten – ihre Führerscheine und Fahrzeuge wurden bereits eingezogen. Bei einer Verurteilung drohen ihnen hohe Strafen nach geltendem Verkehrsrecht. Der Fall wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die anhaltenden Gefahren illegaler mobile-Rennen in der Region.