19 June 2026, 14:13

Kai Wegners auffällige Abwesenheiten in Berlins Politikdebatten sorgen für Gesprächsstoff

Wo ist Kai Wegner?

Kai Wegners auffällige Abwesenheiten in Berlins Politikdebatten sorgen für Gesprächsstoff

In den Berliner Politikdebatten der letzten Wochen gab es bemerkenswerte Abwesenheiten und Vertretungen. Der CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner hat mehrere hochkarätige Diskussionen versäumt, wobei Parteikollegen für ihn einsprangen. Gleichzeitig zeigen sich andere Kandidaten bei öffentlichen Auftritten besonders präsent.

Kai Wegner fehlte bei einer Debatte über die Zukunft von Kunst und Kultur in Berlin. Finanz- und Kultursenator Stefan Evers (CDU) vertrat ihn bei der Veranstaltung. Auch an einer Diskussion zur Prävention von Antisemitismus nahm Wegner nicht teil – hier sprang Justizsenator Felor Badenberg (CDU) für ihn ein.

Bei der bildungspolitischen Debatte war Wegner erneut nicht anwesend. Katharina Günther-Wünsch (CDU) sprach stattdessen für ihn. An der Diskussion beteiligten sich Steffen Krach (SPD), Elif Eralp (Die Linke) und Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen).

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Besonders aktiv bei der Teilnahme an Debatten zeigt sich Steffen Krach. Als einziger Kandidat ohne vorherige Reden im Abgeordnetenhaus hat er an mehreren Podiumsdiskussionen teilgenommen. Ein Moderator bemerkte sogar, dass Krach, Eralp und Graf bereits zehn- oder elfmal gemeinsam auf der Bühne standen.

Wegners Teilnahmebereitschaft sorgt für Aufmerksamkeit. Aus Kreisen konkurrierender Kandidaten heißt es, er sage häufig Debatten ab. Sein nächster bestätigter Auftritt ist bei einer Podiumsdiskussion zu Kleingärten, veranstaltet vom Landesverband der Gartenfreunde.

Die Spitzenkandidaten von SPD, Linken und Grünen stehen für eine Abschlussdebatte beim Personalratskongress bereit. Ob die CDU Wegner oder einen anderen Vertreter entsendet, ist noch nicht bestätigt.

Kai Wegners häufige Abwesenheiten fallen weiterhin auf. Seine Partei hat bei mehreren zentralen Diskussionen Vertreter geschickt. Ungewiss bleibt die CDU-Teilnahme an der anstehenden Personalratsdebatte, während die anderen Kandidaten durchgehend präsent sind.

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