Kassenraub bei Brauneck-Seilbahn: Täter stehlen fünfstelligen Betrag in Lenggries
Anton HuberBeute aus der Skiliftkasse - Einbruch in der Talstation Brauneck - Kassenraub bei Brauneck-Seilbahn: Täter stehlen fünfstelligen Betrag in Lenggries
Einbruch in die Kasse der Brauneck-Seilbahn bei Lenggries – Polizei ermittelt
Ein Einbruch in die Kasse der Brauneck-Seilbahn in der Nähe von Lenggries hält Mitarbeiter und Polizei in Atem. Unbekannte drangen in der Nacht ein und erbeuteten einen niedrigen fünfstelligen Betrag an Bargeld. Der Vorfall ereignete sich just zu Beginn der Faschingsferien und sorgte für Betriebsstörungen, stoppte den Skibetrieb auf den Pisten jedoch nicht.
Der Einbruch geschah in der Nacht zum Montag, den 20. Januar 2025. Die Täter hebelten die Talstation der Brauneck-Seilbahn auf, richteten dabei Sachschäden in Höhe mehrerer tausend Euro an und stahlen Bargeld aus der Kasse – allerdings handelte es sich nicht um die Wochenendeinnahmen aus dem Ticketverkauf.
Am Montagmorgen blieb die Kasse vorerst geschlossen, während Spurensicherer die Tatortarbeit aufnahmen. Trotz der Störung lief der Skibetrieb wie gewohnt weiter: Die Pisten waren geöffnet, und die Bedingungen wurden als hervorragend gemeldet. Die Seilbahn soll planmäßig bis zum 6. April in Betrieb bleiben.
Die Polizei hat nun einen Zeugenaufruf gestartet, um die Täter zu überführen. Der Einbruch ereignete sich nach drei Monaten Betrieb in der Wintersaison 2024/25. Als Reaktion darauf haben andere bayerische Skigebiete wie Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Zu den neuen Maßnahmen zählen rund um die Uhr laufende Videoüberwachung, Bewegungsmelder-Alarmanlagen und strengere Zugangskontrollen an den Liftstationen.
Die örtlichen Faschingsfeiern am Dienstag finden wie geplant statt – Absagen gab es bisher nicht.
Die Ermittlungen zum Einbruch am Brauneck laufen noch; die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Skibetrieb bleibt unbeeinträchtigt, und das Gebiet heißt weiterhin Gäste willkommen. Unterdessen haben benachbarte Skigebiete ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.
