KfW-Chef Wintels fordert Innovationspakt für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit
Felix MaierKfW-Chef Wintels fordert Innovationspakt für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit
Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW, hat eine neue Investitions- und Innovationsagenda gefordert, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Er betont die Dringlichkeit, Ideen schneller in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die Finanzierungslücke zu den USA zu schließen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Wintels skizziert mehrere zentrale Maßnahmen, um Innovation voranzutreiben. Er plädiert für den Ausbau der Innovationsinfrastruktur, darunter die 2024 gestartete WIN-Initiative. Diese mobilisiert zusätzliches Wagniskapital, verbessert Fondsstrukturen und fördert die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Investoren und Unternehmen.
Zudem schlägt er vor, die Kapitalmarktunion weiterzuentwickeln, um diese Bemühungen zu unterstützen. Notwendig seien regulatorische Anpassungen, damit institutionelle Anleger mehr Mittel in Wagnis- und Wachstumskapital lenken könnten, argumentiert er. Größere Wachstumsfonds und Dachfondsstrukturen würden Europa in die Lage versetzen, mit dem Umfang der US-Finanzierung mitzuhalten.
Im Mittelpunkt seiner Vision steht ein „Deutscher Pakt für Innovation“. Dieser soll Kapital mobilisieren, Innovationsökosysteme stärken und schnelle, groß angelegte Maßnahmen sicherstellen.
Die vorgeschlagene Agenda umfasst den Infrastrukturausbau, regulatorische Änderungen und eine engere Zusammenarbeit. Diese Schritte sollen den Wandel von Ideen in erfolgreiche Unternehmen beschleunigen. Das Ziel ist es, Deutschlands Position in der globalen Innovationslandschaft zu festigen.
