Kleopatras prunkvolle Welt erwacht in Hamburgs neuer immersiver Ausstellung
Anton HuberNach den Wikingern kommt nun Kleopatra nach Hamburg - Kleopatras prunkvolle Welt erwacht in Hamburgs neuer immersiver Ausstellung
Eine große immersive Ausstellung über Kleopatra, die letzte Königin des alten Ägypten, öffnet in Hamburg ihre Tore
Unter dem schlichten Titel Kleopatra bringt die Schau ab dem 17. April ihr dramatisches Leben in den Hamburger Stadtteil Altona-Nord. Mit modernster Technologie und seltenen historischen Artefakten verspricht die Ausstellung, neue Facetten ihrer Geschichte zu enthüllen.
Auf über 2.000 Quadratmetern im Diebsteich – demselben Veranstaltungsort, der bereits die immersive Wikinger-Ausstellung beherbergte – erwarten die Besucher überdimensionale Videoprojektionen, interaktive Installationen und Virtual-Reality-Erlebnisse, die Kleopatras Welt wieder auferstehen lassen. Zu den Highlights zählen historische Quellen wie Münzen mit ihrem Porträt, ägyptische Papyrusrollen, römische Büsten sowie Schmuck aus ihren Palästen in Alexandria und Taposiris Magna.
Die Ausstellung beleuchtet ihr Leben – von 69 bis 30 v. Chr. – in all seinen Facetten: von ihren politischen Machtspielen über ihre legendären Beziehungen zu Julius Cäsar und Markus Antonius bis hin zu ihrem prunkvollen Lebensstil, ihrer zeitlosen Schönheit und ihrem Status als eine der mächtigsten Frauen der Geschichte. Eine parallele Version der Schau ist derzeit noch bis zum 17. Mai in Madrid zu sehen, bevor sie auf internationale Tour geht – mit einem Halt in Ägypten.
Tickets für die Hamburger Ausstellung sind bereits erhältlich.
Nach erfolgreichen Stationen in anderen Städten kommt die Schau nun nach Hamburg und bietet eine frische Perspektive auf eine Frau, die die antike Welt prägte. Durch die Verbindung moderner Technologie mit archäologischen Funden will die Ausstellung das öffentliche Verständnis für Kleopatras Vermächtnis vertiefen. Ihre Geschichte als Ägyptens letzte Pharaonin, als kluge Herrscherin und kulturelle Ikone fasziniert noch heute – mehr als zwei Jahrtausende später.
