Koalition ringt um Zeitplan für die umstrittene Rentenreform
In dieser Woche wollen die Spitzen der Koalition den Zeitplan für die Rentenreform beraten. Streit gibt es weiterhin darüber, wie die geplanten Änderungen umgesetzt werden sollen. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob die Reformen als Gesamtpaket oder schrittweise beschlossen werden.
Vertreter von CDU/CSU und SPD kommen am Mittwoch zusammen, um den Fahrplan zu erörtern. Der CDU-Abgeordnete Pascal Reddig drängt die Regierung, vor der Sommerpause einen verbindlichen Zeitrahmen festzulegen. Zudem fordert er, dass noch über den Sommer hinweg Gesetzentwürfe ausgearbeitet werden.
Während die Konservativen auf eine zügige Umsetzung pochen, setzt sich die SPD für ein behutsameres Vorgehen ein. Reddig bevorzugt ein einziges, umfassendes Gesetz, das alle Rentenreformen abdeckt.
Ziel ist es, dass der Bundestag die Vorschläge im Herbst berät. Bei einer Zustimmung könnten die Reformen noch bis Jahresende in Kraft treten. Unklar bleibt jedoch weiterhin, wie die Umsetzung im Detail aussehen wird. Bevor es vorangeht, muss die Koalition ihre Differenzen bei konkreten Empfehlungen ausräumen. Eine Entscheidung über den Zeitplan wird in den kommenden Tagen erwartet.
