02 May 2026, 10:18

Krebsdiagnose und Kosmetik: Warum Valeria Chekalinas Eyya Skin die Gemüter spaltet

Buntes Plakat für das National Cancer Institute mit blauem Hintergrund und weißer Schrift, das einen Kreis aus überlappenden Bildern von strahlenden Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien um den fetten, großgeschriebenen Titel "National Cancer Institute" zeigt.

Krebsdiagnose und Kosmetik: Warum Valeria Chekalinas Eyya Skin die Gemüter spaltet

Die bekannte Bloggerin Valeria Chekalina hat während ihrer Behandlung im Spätstadium einer Krebserkrankung ihre eigene Kosmetikmarke Eyya Skin auf den Markt gebracht. Der Schritt hat unter ihren Followern eine kontroverse Debatte ausgelöst – zwischen begeisterter Unterstützung und scharfer Kritik.

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In emotionalen Werbevideos für Eyya Skin offenbart Chekalina ihre Diagnose mit Krebs im Stadium 4. Ihr öffentliches Image verbindet Widerstandskraft mit einem direkten Appell an das Mitgefühl – eine Strategie, die sowohl Bewunderung als auch Skepsis hervorruft.

Der Produzent Gera Iwatschenko vergleicht Chekalinas Vorgehen mit dem der Kardashian-Familie und betont ihren Einsatz globaler PR-Taktiken. Iwatschenko vermutet, dass die Bloggerin damit die finanzielle Absicherung ihrer Kinder im Blick habe. Gleichzeitig warnt er, dass ihr Grad an Offenheit bei einem Publikum, das solche Transparenz nicht gewohnt ist, auf Unbehagen stoßen könnte.

Einige Zuschauer werfen Chekalina vor, ihre Leiden für Aufmerksamkeit zu dramatisieren. Iwatschenko räumt ein, dass ihr Modell in Russland ungewöhnlich ist, wo Menschen in ähnlichen Situationen sich meist aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Er gibt zu bedenken, dass ihre Strategie zwar funktionieren könnte, aber auch das Risiko birgt, diejenigen zu verprellen, die sie als zu aufdringlich empfinden.

Die Markteinführung von Eyya Skin spaltet die Meinungen: Während Anhänger Chekalinas Stärke bewundern, hinterfragen Kritiker ihre Motive. Ihre Bereitschaft, solche persönlichen Kämpfe zu teilen, bleibt in den russischen Medien selten – und lässt das Publikum zwischen Mitgefühl und Skepsis schwanken.

Quelle