Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD kämpft um Macht nach Umfrage-Tief
Jonas SchmidtDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD kämpft um Macht nach Umfrage-Tief
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD liegt knapp hinter der CDU im engen Endspurt
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz geht in eine spannende Schlussphase, wobei die SPD in den aktuellen Umfragen hinter der CDU liegt. Die Partei von Alexander Schweitzer kommt derzeit auf 27 Prozent – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 36,2 Prozent, die sie bei der Wahl 2016 erreichte. Trotz dieses Einbruchs bleibt das Rennen knapp, während die Wähler sich auf die Stimmabgabe am 22. März 2026 vorbereiten.
Schweitzer übernahm im Sommer 2024 die Führung der Ampelkoalition in Mainz von Malu Dreyer. Unter seiner Führung verlor die SPD kontinuierlich an Zustimmung, während die CDU mit 29 Prozent kurz vor der Wahl leicht in Führung ging. Dennoch schneidet Schweitzer in persönlichen Beliebtheitswerten besser ab als sein CDU-Herausforderer Gordon Schnieder.
Malu Dreyer, die die SPD in der Region zuvor geführt hatte, lobte die Wahlkampagne unter Schweitzers Führung. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Partei trotz der schrumpfenden Umfragewerte siegreich aus der Wahl hervorgehen könnte. Allerdings gestand Dreyer, dass es sie nervöser mache, das Wahlgeschehen von der Seitenlinie aus zu verfolgen, als wenn sie selbst aktiv im Wahlkampf gestanden hätte.
Der Kampf der SPD, ihre historische Vorherrschaft in Rheinland-Pfalz zu behaupten, prägt diese Wahl maßgeblich. Mit der CDU nun knapp vorne bleibt das Ergebnis ungewiss, während beide Parteien in den letzten Tagen noch einmal um jede Stimme ringen.
Die Wahl wird entscheiden, ob die SPD nach einem Jahrzehnt an der Spitze die Macht halten kann. Ein Sieg der CDU würde eine deutliche Verschiebung der politischen Landschaft im Land markieren. Die Wähler haben am 22. März 2026 die Entscheidung – in einem der mit Spannung erwarteten Regionalwahlen der letzten Jahre.






