25 June 2026, 12:12

Leroy Sané zwischen Kritik und Comeback: Warum die Nationalmannschaft an ihm festhält

Schieb's die Schuld auf Sané

Leroy Sané zwischen Kritik und Comeback: Warum die Nationalmannschaft an ihm festhält

Leroy Sanés Wechsel zu Galatasaray hat eine hitzige Debatte über seinen Platz in der deutschen Nationalmannschaft ausgelöst. Trotz seiner Leistungen auf dem Platz ist die Kritik am Flügelstürmer in den letzten Monaten lauter geworden. Seine Auftritte stehen seit seinem Wechsel zum türkischen Klub unter ungewöhnlich scharfer Beobachtung.

Sanés erste Saison bei Galatasaray verlief enttäuschend: In 43 Einsätzen erzielte er nur sieben Tore. Dieser Formtief befeuerte die Zweifel an seiner Zukunft im DFB-Team. Selbst sein Siegtreffer in einem Testspiel gegen die USA brachte die Kritiker nicht zum Schweigen.

Die Diskussionen spitzten sich nach dem 7:1-Sieg Deutschlands gegen Curaçao weiter zu, bei dem manche weiterhin seinen Einfluss infrage stellten. Doch Sané spielte eine Schlüsselrolle bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft – mit zwei Toren und einer Vorlage in einem entscheidenden Spiel gegen die Slowakei.

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Mannschaftskollegen und Trainer verteidigen ihn. Kapitän Joshua Kimmich und Bundestrainer Julian Nagelsmann lobten seinen Einsatz und seine defensiven Leistungen. Ilkay Gündoğan, der mit Sané bei Galatasaray spielt, warnte, dass ständige Kritik einen kreativen Spieler wie ihn lähmen könne. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Sané als Sündenbock herhalten musste, als niemand Nadiem Amiri nach seinem eigenen Konkurrenzkampf mit Jamal Musiala fragte.

Kritiker behaupten, Sanés Wechsel in die Türkei habe seine Chancen in der Nationalmannschaft geschmälert. Doch seine jüngsten Auftritte für Deutschland zeigen, dass er weiterhin ein wertvoller Spieler bleibt. Die Debatte über seine Rolle geht weiter – doch seine Leistungen auf dem Platz sprechen für sich.

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