Luftfahrtbranche kämpft mit Lieferketten und Drohnenregeln in Europa
7. Norddeutsches Luftfahrtforum: Branche steht vor zentralen Herausforderungen
Beim kürzlich abgehaltenen 7. Norddeutschen Luftfahrtforum standen die drängendsten Probleme der Branche im Mittelpunkt. Im Fokus der Diskussionen lagen die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten und die Zukunft der Drohnenregulierung. Experten analysierten zudem die Auswirkungen des Klimawandels, der Pandemie und der Energiekrise auf die Luftfahrt.
Besonders betont wurde der Bedarf an stärkeren regionalen Zulieferernetzen. Als Lösung für eine stabilere Versorgungskette wurden neue Technologien vorgeschlagen. Diese Maßnahmen sollen dem Sektor helfen, sich von den jüngsten globalen Krisen zu erholen, die zu erheblichen Störungen geführt haben.
Drohnenverkehr: Deutschland bereitet U-Space-Regeln vor Unterdessen arbeitet Deutschland an der Umsetzung der U-Space-Verordnung für unbemannte Luftfahrzeuge. Die EU hat bereits Regeln für die Nutzung des unteren Luftraums in Europa verabschiedet – eine Chance für Deutschland, deren Weiterentwicklung mitzugestalten. Die Änderungen könnten den Drohnenbetrieb in Europa grundlegend verändern.
Bremen stockt Luftfahrtforschung mit EU-Mitteln auf In einem weiteren Schritt wird Bremen sein Luft- und Raumfahrt-Forschungsprogramm mit über 10 Millionen Euro aus EU-Fördergeldern ausbauen. Die ab 2023 fließenden Mittel sollen Innovationen in der regionalen Luftfahrtbranche in Europa vorantreiben.
Das Forum zeigte: Die Luftfahrt steht vor großen Herausforderungen, aber auch vor Chancen. Der Ausbau robuster Lieferketten und die Anpassung an neue Drohnenvorschriften werden in den kommenden Jahren entscheidend sein. Die Forschungsförderung in Bremen unterstreicht zudem das anhaltende Engagement für die Luft- und Raumfahrt in Europa.
