Martina Neusinger gewinnt Stichwahl in Sonthofen – doch Pannen trüben den Sieg
Jana SimonMartina Neusinger gewinnt Stichwahl in Sonthofen – doch Pannen trüben den Sieg
Stichwahl in Sonthofen endet mit klarem Sieg für Martina Neusinger – doch Wahl wird von Pannen überschattet
Die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Sonthofen ist mit einem deutlichen Sieg von Martina Neusinger zu Ende gegangen. Doch die Wahl wurde von Unregelmäßigkeiten belastet, da einige Wähler ihre Briefwahlunterlagen nicht erhalten hatten. Der Wahlleiter Walter Wilhelm nannte die Situation "unglaublich frustrierend".
Die Bürger Sonthofens waren zur zweiten Runde der Bürgermeisterwahl aufgerufen. Martina Neusinger, Kandidatin der Freien Wähler, setzte sich mit 63,6 Prozent der Stimmen durch. Ihr Herausforderer Klaus Erbersdobler von der CSU erhielt 36,4 Prozent.
Schon vor dem Wahlsonntag hatte es Probleme gegeben: Mehrere Einwohner berichteten, ihre Briefwahlunterlagen nicht erhalten zu haben. Andere, die eine Briefwahl beantragt hatten, wurden später an den Wahllokalen abgewiesen. Die Vorfälle lösten Kritik an der Organisation der Wahl aus.
Die offizielle Wahlbeteiligung für die Stichwahl steht noch aus. Bei der ersten Runde der Kreistagswahl im Oberallgäu hatten 66,6 Prozent der Wahlberechtigten teilgenommen – allerdings stand diese nicht in direktem Zusammenhang mit der Bürgermeisterwahl.
Nach ihrem deutlichen Sieg wird Neusinger nun das Amt der Sonthofener Bürgermeisterin antreten. Die logistischen Probleme bei der Wahl warfen jedoch Fragen zur Zuverlässigkeit der Briefwahl auf. Noch ist unklar, wie viele Wähler von den Verzögerungen betroffen waren.






