19 June 2026, 14:13

Marzahn Pride 2024: "Sichtbarkeit ist Widerstand" gegen Diskriminierung und Hass

"Sichtbarkeit ist Widerstand"

Marzahn Pride 2024: "Sichtbarkeit ist Widerstand" gegen Diskriminierung und Hass

Marzahn Pride feiert siebte Auflage mit klarem Motto: „Sichtbarkeit ist Widerstand“

Veranstaltet von Quarteera e. V. setzt die diesjährige Parade ein Zeichen gegen die Diskriminierung, der queere Geflüchtete und Migrant:innen im Bezirk ausgesetzt sind.

Der Umzug startet um 12 Uhr an der Allee der Kosmonauten. Ab 14:30 Uhr schließt sich ein queeres Nachbarschaftsfest an die Demonstration an.

2022 sah sich die Veranstaltung mit Drohungen der rechtsextremen Gruppe Deutsche Jugend Voran (DJV) konfrontiert. In diesem Jahr liegen bisher keine konkreten Hinweise auf eine mobilisierte rechtsextreme Gegenaktion vor. Dennoch verzeichnet Berlins Meldestelle für diskriminierende Vorfälle eine Zunahme körperlicher Angriffe und rechtsextremer Aktivitäten in Marzahn.

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Fast die Hälfte aller Pride-Veranstaltungen in Deutschland wurde 2023 von Rechtsextremen angegriffen oder gestört. Vanessa Krah, Queer-Beauftragte des Bezirks, mahnt trotz aktuell fehlender organisierter Gegenproteste zur Wachsamkeit. Marzahn, mit seinem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, bleibt ein Ziel rechtsextremer Feindseligkeit.

Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung queerer Sichtbarkeit in einem Bezirk, der zunehmend mit rechtsextremen Bedrohungen konfrontiert ist. Organisator:innen und lokale Verantwortliche betonen, wie entscheidend Bewusstsein und Widerstand angesichts anhaltender Diskriminierung sind.

Quelle