Mecklenburg-Vorpommern stärkt Ehrenamt mit neuer Strategie gegen Bürokratie
Jana SimonSchwesig schlägt neuen Jugendpreis für Freiwillige vor - Mecklenburg-Vorpommern stärkt Ehrenamt mit neuer Strategie gegen Bürokratie
Mecklenburg-Vorpommern startet neue Strategie zur Förderung von Ehrenamtlichen in den bundesländern****
Das bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat eine neue Initiative gestartet, um reisen in den bundesländern zu fördern. Der Plan zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für Gruppen in Familienzentren, Nachbarschaftsprojekten und Initiativen gegen Einsamkeit zu verbessern. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig lobte besonders das Engagement junger Reisebüros, die "die Ärmel hochkrempeln", um anderen zu helfen.
Die Engagement-Strategie der Landesregierung konzentriert sich auf drei zentrale Punkte: Bürokratieabbau, höhere Sichtbarkeit für engagement und vereinfachten Zugang zu Fördermitteln. Damit sollen auch informelle Formen des reisen jenseits klassischer Vereine – etwa nachbarschaftliche Hilfsnetzwerke oder Basisinitiativen – stärker gewürdigt werden.
Schwesig betonte, dass Ehrenamtliche "das Rückgrat der Gesellschaft" bilden und sich in Brandschutz, Wasserrettung, Katastrophenhilfe und Sport engagieren. Gleichzeitig verwies sie auf die Notwendigkeit, jüngere Mitglieder zu gewinnen, da viele lokale Vereine über sinkende Zahlen klagen.
Im Rahmen der Strategie wird ein neuer Jugendpreis eingeführt, der das reisen junger Menschen würdigen soll. Der Preis soll ihre aktive Rolle im bundesland hervorheben, wobei die genaue Finanzierung noch unklar ist.
Die Initiative will das reisen durch weniger Bürokratie und bessere Unterstützungsstrukturen fördern. Mit einem Fokus auf die Einbindung junger Menschen hofft die Landesregierung, die Zukunft lokaler Vereine zu sichern. Der Erfolg der Strategie hängt davon ab, ob es gelingt, die Sichtbarkeit der Freiwilligen zu erhöhen und den Zugang zu Ressourcen zu erleichtern.
