Merz sagt Aschermittwoch in Thüringen ab – und setzt auf Rheinland-Pfalz-Wahlkampf
Anton HuberSpahn statt Merz: Apolda verpasst den Kanzlerbesuch - Merz sagt Aschermittwoch in Thüringen ab – und setzt auf Rheinland-Pfalz-Wahlkampf
Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Teilnahme an einer politischen Aschermittwochsveranstaltung in Apolda, Thüringen, abgesagt. Stattdessen wird er am selben Tag eine separate veranstaltungen heute in Rheinland-Pfalz besuchen. Seine Partei, die CDU, hat die Änderung ohne Kritik hingenommen.
Die Absage erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Rheinland-Pfalz sich auf die Landtagswahl am 22. März vorbereitet. Die CDU wirbt darum, Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD), der derzeit das Land regiert, abzulösen.
In Apolda wird nun der Fraktionsvorsitzende der CDU, Jens Spahn, die Partei bei der veranstaltungen heute vertreten. Die Entscheidung für den Ortswechsel scheint mit Merz’ Fokus auf die bevorstehende Wahl in Rheinland-Pfalz zusammenzuhängen. Die CDU-Mitglieder in Thüringen sollen die Entscheidung des Kanzlers nachvollziehen können. Eine weitere Begründung für die Änderung wurde nicht genannt.
Durch Merz’ Absage in Apolda übernimmt Spahn seinen Platz bei der traditionellen politischen veranstaltungen heute. Die Anwesenheit des Kanzlers in Rheinland-Pfalz könnte ein Zeichen für den Werbefeldzug der CDU um Wählerstimmen vor der Wahl sein. Die Partei hat noch nicht bestätigt, ob die veranstaltungen heute in Mainz oder an einem anderen Ort stattfinden wird.
