Nationalspieler Tah: "Bei uns tut sich was bei der WM" - Nationalspieler Tah: "Bei uns tut sich was bei der WM"
Deutschlands Nationalmannschaft setzt hohe Ziele für die WM 2026
Verteidiger Jonathan Tah hat offen erklärt, dass die Mannschaft den Titel im erweiterten Turnier holen kann. Mit 48 teilnehmenden Teams in den USA, Kanada und Mexiko wird die Herausforderung größer sein als je zuvor.
Im Fokus stehen auch junge Talente, die laut Tah und dem ehemaligen Teammanager Rudi Völler in drei Jahren eine Schlüsselrolle spielen könnten.
Die WM 2026 markiert einen historischen Wandel: Zum ersten Mal nehmen 48 Nationen teil. Das gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgetragene Turnier wird das größte in der Geschichte des Fußballs. Die deutschen Spieler blicken bereits zuversichtlich nach vorn.
Der erfahrene Nationalspieler Jonathan Tah lehnt bescheidene Ziele ab. Für ihn wäre schon das Viertelfinale eine Enttäuschung – stattdessen strebt er den Titel an. Seine Zuversicht deckt sich mit der Haltung von Bayern Münchens Trainer Julian Nagelsmann, der ebenfalls den Turniersieg als oberstes Ziel ausgegeben hat.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf Deutschlands Nachwuchsspieler. Tah hob besonders den 17-jährigen Bayern-Verteidiger Lennart Karl hervor, den er als reif für die Nationalmannschaft und einen WM-Platz bezeichnete. Rudi Völler, ehemaliger Teammanager, nannte neben Karl zwei weitere junge Hoffnungsträger: Said El Mala (19, Köln) und Assan Ouédraogo (19, Leipzig).
Die Vorbereitungen für 2026 laufen auf Hochtouren – mit erfahrenen Spielern und aufstrebenden Talenten im Blick. Die Mannschaftsführung hat klar gemacht: Nur der Sieg wird den Ansprüchen gerecht. Wenn sich die jungen Spieler weiterentwickeln, könnten sie das Rückgrat einer Mannschaft bilden, die den WM-Titel zurückerobern will.
