Neue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Vertreibung und ihre Folgen für heute
Anton HuberNeue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Vertreibung und ihre Folgen für heute
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht, Migration und ihrem Einfluss auf die moderne Gesellschaft
Unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ präsentiert das Städtische Museum Emmendingen ab Sonntag, 21. Juni, um 11:15 Uhr eine vielschichtige Ausstellung, die sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und ihren Folgen für die heutige Gesellschaft auseinandersetzt. Die Schau ist das erste große Projekt unter der neuen Museumsleitung von Leni Perenčević.
Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse deutschsprachiger Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Durch persönliche Geschichten von Spätaussiedlern in Emmendingen schafft die Ausstellung einen starken lokalen Bezug zu den Themen Entwurzelung und Identität.
Besucherinnen und Besucher werden eingeladen, sich mit Fragen von Erinnerung, Zugehörigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt zu beschäftigen. Das in Zusammenarbeit mit der Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht entwickelte Projekt zielt darauf ab, Reflexion und Dialog über die Grundlagen des Zusammenlebens anzuregen.
Die Ausstellung ist bis zum 8. November zu sehen. Geöffnet ist sie mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr; zusätzliche Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich.
Die neue Schau wird am Sonntag mit einer öffentlichen Vernissage eröffnet und bleibt mehrere Monate zugänglich. Sie verbindet historische Erfahrungen mit aktuellen Debatten und lädt dazu ein, über deren Bedeutung für die Gegenwart nachzudenken.






