Neue Modul-Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lösen
Jana SimonNeue Modul-Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsengpässe lösen
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt: Modulbau soll Betreuungsnot lindern
In der Unstrutstraße in Braunschweigs Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen. Das Vorhaben zielt darauf ab, den akuten Mangel an Betreuungsplätzen in dem Stadtteil zu beheben, wo die Nachfrage das bestehende Angebot bei Weitem übersteigt. Die Stadtverwaltung hat nun einen detaillierten Raumplan für die Einrichtung vorgelegt, die als Modell für künftige Neubauten dienen soll.
Die geplante Kita ersetzt die St.-Kjeld-Tagesstätte, die in Kürze schließen wird. Trägereinrichtung ist der Caritasverband Braunschweig; vorgesehen sind drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe. Zudem gehört ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum zum Entwurf.
Die Weststadt verzeichnet die höchste Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der gesamten Stadt – aktuell fehlen 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze. Die Versorgungsquote im Stadtteil liegt deutlich unter den offiziellen Vorgaben, was dringenden Handlungsbedarf auslöst.
Das Projekt setzt auf seriellen Modulbau, eine Methode, die künftige Kita-Neubauten beschleunigen soll. Die Kosten sind auf 10 Millionen Euro festgesetzt; die Finanzierung ist bereits im Haushalt 2025/2026 verankert. Über den Antrag entscheidet der Verwaltungsausschuss am 17. Juni 2025.
Bei einer Zustimmung könnte der Bau 2028 beginnen, die Eröffnung der Einrichtung wäre dann für 2030 geplant. Die Kita in der Unstrutstraße soll nicht nur dringend benötigte Betreuungskapazitäten in der Weststadt schaffen, sondern mit ihrem modularen Konzept auch als Blaupause für weitere Projekte in der Stadt dienen. Der nächste Schritt hängt nun von der Entscheidung des Ausschusses im kommenden Juni ab.






