Niedersachsen schafft Projektagentur für schnellere Kommunalförderung bis 2027
Anton HuberNiedersachsen schafft Projektagentur für schnellere Kommunalförderung bis 2027
Niedersachsen wandelt Projektwerkstatt in vollständige Projektagentur um, um Förderung für Kommunen zu beschleunigen
Mit dem Schritt reagiert das Land auf jahrelange Pilotarbeit und will finanzielle Unterstützung für Gemeinden zugänglicher machen. Behördenvertreter betonen, dass die Umstrukturierung es Kommunen erleichtern soll, sich in Förderverfahren zurechtzufinden.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Modellvorhaben und wurde bis 2025 flächendeckend im Land ausgebaut. Seit ihrem Bestehen haben 128 Kommunen ihre Beratungsangebote genutzt. Nun wird die Einrichtung zu einer dauerhaften Projektagentur mit klaren Zuständigkeiten aufgewertet.
Die neue Agentur wird Erfahrungen aus Städten und Gemeinden auswerten, um Förderrichtlinien zu vereinfachen. Zudem fließen praxisnahe Erkenntnisse in landesweite Instrumente wie die Plattform Förderfinder und das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz ein. Entwicklungsministerin Melanie Walter will typische Hürden identifizieren und unkomplizierte Lösungen für Antragsteller schaffen.
NSGB-Präsident Marco Trips unterstrich die Notwendigkeit, Fördergelder schneller und transparenter an die Kommunen zu bringen. Das Land hat 150.000 Euro bereitgestellt, um die Beratungsangebote auszubauen – insbesondere für kleinere Gemeinden. Die Finanzierung der Projektagentur selbst ist bis Ende 2027 gesichert.
Künftig bietet die Agentur strukturierte Hilfestellung und verbreitet bewährte Praktiken in ganz Niedersachsen. Mit bereits 150 beteiligten Kommunen soll die Reform Verzögerungen verringern und den Zugang zu Fördermitteln verbessern. Die Investitionen des Landes sichern die Unterstützung für mindestens die nächsten drei Jahre.






