Obertshausen startet Bau des 23,7-Millionen-Rathauses mit Risiko für Fördergelder
Felix MaierObertshausen startet Bau des 23,7-Millionen-Rathauses mit Risiko für Fördergelder
Obertshausen treibt Bau des neuen Rathauses voran
Der Stadtrat hat die Bauverträge für das neue Rathaus inklusive Tiefgarage und umliegender Anlagen vergeben. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 23,7 Millionen Euro. Die notwendige Baugenehmigung liegt bereits vor.
Vorbereitende Arbeiten wie die Entfernung von Straßeneinrichtungen sollen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein. Vom 1. bis 31. August 2026 wird dann eine Baustellenabsperrung um das Gelände errichtet.
Für den 10. September 2026 ist um 16:00 Uhr der symbolische erste Spatenstich geplant. Bürgerinnen und Bürger haben zudem die Möglichkeit, das bestehende Rathaus zu besichtigen und an einer Informationsveranstaltung mit dem ausführenden Unternehmen, WOLFF & MÜLLER, teilzunehmen.
Allerdings steht die formelle Förderzusage des Landes Hessen noch aus. Ohne diese droht der Stadt der Verlust von 1,5 Millionen Euro an Zuschüssen für das Passivhaus-Konzept. Die Verwaltung plant, im Übergangszeitraum 2027/2028 in den Neubau umzuziehen.
Das Projekt bleibt zwar im Zeitplan, doch die endgültige Bewilligung der Mittel ist entscheidend. Verzögerungen könnten sowohl den Zeitrahmen als auch die zugesagten Fördergelder gefährden. Bei reibungslosem Ablauf ist der Umzug für den Zeitraum 2027/2028 vorgesehen.
