Designer Glööckler verrückt über Olympia-Look: "Null Punkte" - Olympia-Outfits spalten Deutschland: Stolz oder Design-Flop?
Die neuen Outfits der deutschen Olympiamannschaft für die Winterspiele sorgen für heftige Reaktionen. Während einige Athleten und Funktionäre die Designs feiern, hat ein bekannter Modekritiker sie als einfallslos verrissen. Die rund 70 Teile umfassende Kollektion, die Adidas in Abstimmung mit den Sportlern entwickelt hat, spaltet auch in den sozialen Medien die Meinungen.
Adidas arbeitete eng mit dem Team Deutschland zusammen, um die Kollektion für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele zu gestalten. Die Marke wollte dabei Leistung mit nationalem Stolz verbinden und bezog die Athleten aktiv in den Designprozess ein.
Der vierfache Olympiasieger im Bobsport, Francesco Friedrich, lobte das Ergebnis überschwänglich. Die Outfits seien für ihn eine Quelle des Stolzes, sagte er, und machten ihn stolz darauf, Deutschland zu vertreten. Auch Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), teilte diese Einschätzung und bezeichnete die Kollektion als Erfolg, der das Team zusammenbringe.
Doch der Modedesigner Harald Glöckler zeigte sich wenig begeistert. Die Entwürfe nannte er schlicht "langweilig" – "weder innovativ noch erfrischend originell". Sein Fazit fiel vernichtend aus: null von zehn Punkten.
Auch online sind die Reaktionen gespalten. Während einige Fans das Design feiern, schließen sich andere Glöcklers Kritik an und bemängeln den Mangel an Kreativität.
Die Diskussion um die Outfits unterstreicht ihre polarisierende Wirkung. Während Athleten und Funktionäre die Kollektion als Symbol der Einheit begrüßen, werfen Kritiker ihr vor, es an Mut zu fehlen. Mit den bevorstehenden Winterspielen wird die Welt bald selbst ein Urteil fällen können.
