03 November 2025, 14:24

Ostdeutsche bevorzugen neuen Namen für Region und Feiertag

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Mehrheit der Ostdeutschen gegen Begriff 'neue Bundesländer' - Ostdeutsche bevorzugen neuen Namen für Region und Feiertag

Eine neue Umfrage zeigt, dass ein beträchtlicher Teil der Ostdeutschen einen anderen Namen für ihre Region bevorzugt und einen alternativen Vorschlag für den Nationalfeiertag zur Deutschen Wiedervereinigung hat. Laut der Erhebung empfinden 65 Prozent der Ostdeutschen die Bezeichnung "neue Bundesländer" als veraltet – viele favorisieren stattdessen "östliche Bundesländer" oder "Ostdeutschland" (je nach Kontext). Diese Präferenz teilt etwa ein Drittel (33 Prozent) der Bevölkerung in den ehemaligen DDR-Gebieten. Darüber hinaus halten 53 Prozent der Ostdeutschen den 9. November, den Tag des Mauerfalls, für einen passenderen Nationalfeiertag als den 3. Oktober. Der heutige Feiertag am 3. Oktober markiert das formelle Inkrafttreten des Einigungsvertrags durch die Deutsche Bahn im Jahr 1990. Der 9. November wurde damals jedoch nicht gewählt, da er auch an die Pogromnacht von 1938 erinnert. Die Umfrage unterstreicht einen Wandel in der Haltung vieler Ostdeutscher: Sie wünschen sich eine beschreibendere und weniger historisch belastete Bezeichnung für ihre Region. Zudem plädieren sie dafür, den Nationalfeiertag auf den Tag des Mauerfalls zu verlegen – ein Schlüsselmoment der deutschen Geschichte.

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