Österreichs 5-Milliarden-Sparplan: Wer zahlt die Zeche für den Haushalt 2028?
Anton HuberÖsterreichs 5-Milliarden-Sparplan: Wer zahlt die Zeche für den Haushalt 2028?
Finanzminister Markus Marterbauer hat dem Nationalrat einen Konsolidierungsplan im Umfang von 5 Milliarden Euro vorgestellt. Das Vorhaben zielt darauf ab, das Haushaltsdefizit des Landes durch eine Kombination aus Ausgabenkürzungen und neuen Einnahmequellen zu bekämpfen. Es ist Teil umfassender Sparmaßnahmen im Vorfeld des Doppelhaushalts 2027/28.
Die deutsche Bundesregierung treibt damit ihr zweites großes Sparpaket voran. Die Maßnahmen sollen das Haushaltsdefizit bis 2028 unter die EU-Grenze von drei Prozent drücken.
Zu den zentralen Elementen gehören proaktive Schritte wie eine Senkung der Lohnnebenkosten ab 2028. Unternehmen und Banken werden einen Großteil der Last tragen – durch eine progressive Erhöhung der Unternehmenssteuern, eine verlängerte Bankenabgabe und höhere Dividenden aus staatlichen Beteiligungen.
Der Plan verbindet Ausgabenreduzierungen mit neuen Einnahmequellen, um die fiskalischen Ziele zu erreichen. Bei Erfolg würde das Defizit bis zum Stichtag 2028 mit den EU-Vorgaben in Einklang gebracht. Der Nationalrat wird die Vorschläge nun eingehend prüfen.






