„Panikherz“ am Thalia Theater: Kult-Inszenierung endet nach sieben Jahren
Felix MaierAbschiedsvorstellung für Stuckrad-Barres 'Panikherz' im Thalia - „Panikherz“ am Thalia Theater: Kult-Inszenierung endet nach sieben Jahren
Kult-Bühnenadaption von Benjamin von Stuckrad-Barres Panikherz endet nach sieben Jahren am Thalia Theater
Die gefeierte Theaterfassung von Benjamin von Stuckrad-Barres Panikherz wird nach sieben Jahren Spielzeit ihren Vorhang fallen lassen. Die unter der Regie von Christopher Rüping entstandene Inszenierung avancierte am Hamburger Thalia Theater längst zum Publikumsliebling. Die letzte Vorstellung findet am Montag, dem 29. Dezember 2025, statt.
Premiere hatte die Produktion am 17. März 2018 – inspiriert von der realen Freundschaft des Autors mit Udo Lindenberg, Hamburgs legendärem "Panikrocker". Lindenberg selbst überraschte bei der Uraufführung mit einem Gastauftritt und stand kurz als Nebenfigur auf der Bühne. Seine Musik war im gesamten Stück nur ein einziges Mal zu hören.
In den vergangenen Jahren zog das Stück rund 30.000 Zuschauer in 46 Vorstellungen an. Mehrere Schauspieler verkörperten abwechselnd die Figur des "Stuckiman" – Lindenbergs Kosename für von Stuckrad-Barre – und brachten dessen autobiografische Geschichte auf die Bühne. Die Theaterfassung zählt seit ihrer Premiere zu den Glanzstücken des Thalia-Theater-Programms. Christopher Rüping gelang mit seiner Regie eine dynamische Bühnenversion des Romans, deren langer Erfolg die anhaltende Faszination des Stücks unterstreicht: eine Mischung aus persönlicher Erinnerung und Hamburger Kulturgeschichte.
Nach fast acht Jahren und 46 Aufführungen endet nun der triumphale Lauf von Panikherz. Mit dem letzten Vorhang fällt der Schlussstrich unter eine Produktion, die von Stuckrad-Barres Geschichte Tausenden Theaterbesuchern nahebrachte. Ihr Vermächtnis bleibt eng mit der Zusammenarbeit zwischen dem Autor, Lindenberg und dem Thalia Theater verbunden.
