26 March 2026, 10:16

Paul Wanner setzt auf Österreich – doch beim FC Bayern bleibt alles wie gehabt

Gravur von Ferdinand, Erzherzog von Österreich, mit einem zentralen Porträt, das sein Gesicht, einen Seitenblick, ein leichtes Lächeln, zurückgekämmtes Haar und einen dunklen Mantel mit hohem Kragen zeigt, begleitet von Text unten.

Paul Wanner setzt auf Österreich – doch beim FC Bayern bleibt alles wie gehabt

Paul Wanners Entscheidung für Österreich statt Deutschland belastet seine Karriere beim FC Bayern München nicht

Die Wahl des 20-jährigen Mittelfeldspielers, der in der Nähe der österreichischen Grenze aufgewachsen ist, für die österreichische Nationalmannschaft statt für Deutschland hat seine Position beim FC Bayern München nicht beeinträchtigt. Nach Jahren im deutschen Jugendbereich wechselte Wanner im März 2026 die Verbandszugehörigkeit. Seine Entscheidung ist das Ergebnis einer langen Verbindung zu beiden Ländern, geprägt durch familiäre Wurzeln und fußballerische Chancen.

Geboren in Dornbirn als Sohn einer Vorarlbergerin und eines deutschen Vaters, wechselte Wanner mit 13 Jahren in die Jugendabteilung des FC Bayern. Dort durchlief er die deutschen Nachwuchsteams und bestritt 27 Länderspiele, darunter das Finale der U21-Europameisterschaft im Sommer 2025. Bereits im November 2022 hatte Julian Nagelsmann überlegt, ihn für die A-Nationalmannschaft zu nominieren – doch Wanner lehnte ab.

Eine zentrale Rolle bei seiner Entscheidung spielte Ralf Rangnick, der österreichische Nationaltrainer. Wanner trainiert nun mit der ÖFB-Auswahl unter Rangnick und hofft, dass der Trainer auch nach der Weltmeisterschaft bleibt. Auf dem Platz glänzt er als klassische "Zehn", eine Position, die er besonders schätzt.

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Trotz des Verbandswechsels bleibt Wanners Vereinskarriere unberührt. Er trainiert weiterhin problemlos mit der Profimannschaft des FC Bayern, während seine zweisprachige Prägung – fließend im Hochdeutschen und im Vorarlberger Dialekt – seine doppelte Identität widerspiegelt.

Sein Wechsel zu Österreich markiert einen Neuanfang nach Jahren im deutschen Jugendfußball. Nun konzentriert er sich auf Rangnicks Mannschaft, während seine Zukunft beim FC Bayern gesichert bleibt. Die Entscheidung zeigt, wie persönliche Bindungen und der Einfluss von Trainern internationale Karrieren prägen können.

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