06 May 2026, 07:13

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell und Modulbau

Großes modernes Bürogebäude mit zahlreichen Fenstern, identifiziert als Deutsche Bank Hauptsitz in Frankfurt, Deutschland, umgeben von städtischer Infrastruktur einschließlich Straßenlaternen, Fahrzeugen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Mietmodell und Modulbau

PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, wagt sich mit einem neuen Vorhaben auf den deutschen Reihenhausmarkt. Das Unternehmen sieht Potenzial im Bau von Wohnhäusern am Rande großer Städte, wo die Nachfrage nach langfristigen Mietverhältnissen weiterhin hoch ist. Dieser Schritt markiert einen seltenen Einstieg institutioneller Investoren in den Bereich der Einfamilienhäuser.

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Das Unternehmen plant, sich auf neu gebaute Reihenhäuser zu konzentrieren und dabei auf Modulbauweise zu setzen, um die Kosten zwischen 1.900 und 2.000 Euro pro Quadratmeter zu halten. Die Mieteinnahmen für diese Immobilien dürften bei 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter liegen, was monatlichen Mieten von etwa 1.700 bis 1.800 Euro entspricht.

PGIMs Strategie kommt zu einer Zeit, in der der deutsche Immobilientransaktionsmarkt an Schwung verloren hat. Entwickler sind zunehmend auf Vorverkäufe angewiesen, um Finanzierungen zu sichern – eine Lücke, die große Investoren nutzen. Im Gegenzug für niedrigere Einstiegspreise übernehmen diese teilweise die Absicherung von Vorverkäufen und verringern so das Risiko für die Bauherren.

Bisher haben institutionelle Anleger den Markt für Einfamilienhäuser weitgehend gemieden. PGIMs Fokus auf langfristige Vermietung statt auf Weiterverkauf stellt einen Strategiewechsel dar: Statt schneller Gewinne steht hier stabile Einnahmen im Vordergrund. Durch die Konzentration auf Speckgürtel und Modulbau könnte das Unternehmen einen Teil des deutschen Wohnungsmarktes neu prägen. Mit institutioneller Rückendeckung dürften Entwickler leichter an Finanzmittel kommen, während Mieter in den Vorstädten mehr Optionen erhalten. Ob sich dieses Modell durchsetzt, hängt davon ab, wie stark die Nachfrage nach mittelteuren Mietwohnungen in den kommenden Jahren bleibt.

Quelle