20 April 2026, 14:23

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund – Video löst Empörung aus

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich um ein Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund – Video löst Empörung aus

Die Dortmunder Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Belgischen Schäferhund mit einer Leine schlägt. Der Vorfall löste Empörung in der Öffentlichkeit aus und führte zu Hunderten von Beschwerden. Die Behörden ermitteln nun nach dem deutschen Tierschutzgesetz.

Die beunruhigenden Aufnahmen verbreiteten sich rasant im Internet und veranlassten die Polizei zu einer sofortigen Reaktion. Die Beamten riefen die Bevölkerung dazu auf, das Video nicht weiter zu verbreiten, um eine zusätzliche Verbreitung der Tat zu verhindern. Innerhalb weniger Tage gingen Hunderte von Hinweisen und offiziellen Anzeigen ein, die den Ermittlern halfen, einen 44-jährigen Dortmunder als Hauptverdächtigen zu identifizieren.

Auf Grundlage der Beweise beantragte die Staatsanwaltschaft Dortmund einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Behörden den Hund und übergaben ihn einem Tierheim zur Betreuung. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Polizei warnte zugleich, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz gegen den Beschuldigten als Straftaten verfolgt werden.

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Der Belgische Schäferhund steht nun unter dem Schutz des Tierheims, während das Verfahren fortgesetzt wird. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise im Rahmen der laufenden Untersuchungen. Das weitere Vorgehen hängt von den Ermittlungsergebnissen und möglichen rechtlichen Schritten nach dem Tierschutzrecht ab.

Quelle