Ralf Fücks erhält Großes Verdienstkreuz für sein Lebenswerk in Demokratie und Ökologie
Anton HuberRalf Fücks erhält Großes Verdienstkreuz für sein Lebenswerk in Demokratie und Ökologie
Ralf Fücks ist mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden – eine Würdigung für sein lebenslanges Engagement für Demokratie und Freiheit. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die hohe Ehrung in Anerkennung seiner Verdienste um liberale Werte und ökologischen Fortschritt.
Fücks begann seine politische Laufbahn in Bremen, wo er von 1991 bis 1995 als Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz amtierte. Später übernahm er das Amt des Bürgermeisters der Hansestadt, das er bis 1997 innehatte.
Fast zwei Jahrzehnte lang prägte er als Mitgeschäftsführer die Heinrich-Böll-Stiftung und gestaltete dort die Debatten über Demokratie und Nachhaltigkeit mit. Gemeinsam mit seiner Frau, Marieluise Beck, gründete er zudem das Zentrum Liberale Moderne – eine Organisation, die sich für den Schutz offener Gesellschaften vor autoritären Bedrohungen und antiliberalen Strömungen einsetzt.
Bremens aktueller Senator Björn Fecker gratulierte Fücks zur Auszeichnung. Er hob dessen Einsatz für Toleranz, Vielfalt und eine ökologische Vision der modernen Gesellschaft hervor. Fecker bezeichnete sein Wirken als unverzichtbar für die Verteidigung der liberalen Demokratie angesichts wachsender Herausforderungen.
Das Verdienstkreuz, die höchste zivile Auszeichnung Deutschlands, spiegelt Fücks’ jahrzehntelanges öffentliches Engagement wider. Sein Schaffen umfasst kommunale Politik, Umweltfragen und den Einsatz für demokratische Werte. Die Ehrung unterstreicht seinen nachhaltigen Einfluss auf den politischen und gesellschaftlichen Fortschritt.






