07 April 2026, 12:18

Rechtsstreit zwischen Collien Fernandes und Christian Ulmen eskaliert weiter

Gelblicher Zeitungsausschnitt mit der Überschrift "Semanario Repúblicano Democrático Federal" und dem Wort "Diskussion" darauf geschrieben, leicht zerknittert mit schwarzer Tinte.

Rechtsstreit zwischen Collien Fernandes und Christian Ulmen eskaliert weiter

Der Rechtsstreit zwischen der Schauspielerin Collien Fernandes und ihrem Ex-Mann, Christian Ulmen, hat sich weiter zugespitzt. Ein Medienanwalt, der Ulmen vertritt, wirft den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands nun vor, in ihrer Berichterstattung über den Fall befangen zu sein. Im Mittelpunkt des Streits stehen Vorwürfe digitaler Gewalt sowie die Handhabung von Beweismaterial durch beide Seiten.

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Die Kontroverse verschärfte sich, nachdem die Talkshow Caren Miosga eine kommende Folge mit Fernandes und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ankündigte. Ulmens Anwalt, Christian Schertz, kritisierte das Format dafür, Ulmens Perspektive auszuschließen, und bezeichnete die Auswahl der Gäste als "offensichtlich unvereinbar mit dem Rechtsstaatsprinzip". Zudem behauptete er, das Redaktionsteam habe sein Angebot, an der Sendung teilzunehmen, abgelehnt.

Das Team von Caren Miosga verteidigte sein Vorgehen und betonte, man behandle ein "gesellschaftspolitisch relevantes Thema" unter Einhaltung verantwortungsvoller investigativer Standards. Gleichzeitig versicherte man, dass die Unschuldsvermutung zugunsten Ulmens in der Berichterstattung gewahrt bleibe.

Schertz griff zudem Der Spiegel an und widersprach dessen Darstellung eines Vorfalls auf Mallorca. Er bestritt, dass Ulmen Deepfake-Videos erstellt oder verbreitet habe, und kündigte rechtliche Schritte gegen das Magazin an. Unterdessen prüfen die Staatsanwälte in Itzehoe weiterhin Fernandes' Vorwürfe – die Debatte um digitale Gewalt und Medienethik bleibt damit im Fokus.

Mittlerweile sind große Medienhäuser in den Fall verwickelt, wobei Vorwürfe der Voreingenommenheit und juristische Drohungen die Narrative prägen. Während die Ermittlungen andauern, zeigt der Konflikt die Spannungen zwischen journalistischen Standards und dem Umgang mit prominenten Anschuldigungen auf. Beide Seiten bleiben unnachgiebig in ihren Positionen – die Kontroverse wird damit weiter schwelen.

Quelle