Reisechaos für Haie-Fans: Bahn-Sonderzug strandt vor Dresden – doch das Team siegt 8:1
Jonas SchmidtReisechaos für Haie-Fans: Bahn-Sonderzug strandt vor Dresden – doch das Team siegt 8:1
Hunderte Fans der Kölner Haie erlebten auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Dresden ein Reisechaos. Die vom Fanprojekt des Teams organisierte Bahnfahrt wurde durch massive Verspätungen und unerwartete Streichungen schwer beeinträchtigt. Trotz aller Rückschläge sicherten sich die Haie einen deutlichen 8:1-Sieg gegen ihre Gegner.
Rund 800 Anhänger hatten für das Spiel einen Sonderzug nach Dresden gebucht. Das Fanprojekt der Haie hatte die Reise organisiert und mit einer großen Beteiligung für das Auswärtsspiel gerechnet.
Doch die Fahrt geriet schnell zu einem Desaster. Winterliches Wetter und ein mutmaßlicher Suizid auf den Gleisen führten zu erheblichen Verspätungen. Mehrere Streckenstilllegungen ließen die Fans stranden – eine rechtzeitige Ankunft zum Spiel war unmöglich. Gegen 18 Uhr drehte die Deutsche Bahn den Zug am Magdeburger Hauptbahnhof um. Die Entscheidung ließ die Anhänger Hunderte Kilometer vor Dresden zurück. Ohne Weiterfahrtmöglichkeit endete die Reise vorzeitig, und die meisten Fans konnten das Spiel nicht besuchen. Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) reagierte, indem sie den Spielbeginn um 15 Minuten verschob, um verspäteten Zuschauern mehr Zeit zu geben. Doch die meisten blieben in Magdeburg feststecken. Trotz des Reisechaos’ dominierten die Kölner Haie auf dem Eis und gewannen mit 8:1.
Die chaotische Anreise verhinderte, dass Hunderte Fans ihr Team live erleben konnten. Dennoch holten die Haie einen klaren Sieg in Dresden. Die Entscheidung der Deutschen Bahn, den Zug in Magdeburg zu stoppen, setzte dem frustrierenden Trip der Anhänger ein vorzeitiges Ende.
