"Richi"-Meme löst Streit um Urheberrechte und Merchandise-Artikel aus
Anton Huber"Richi"-Meme löst Streit um Urheberrechte und Merchandise-Artikel aus
Das virale "Richi"-Meme, das auf Hermann Schönbächlers markanten Spruch zurückgeht, hat eine Debatte über nicht autorisierte Merchandise-Artikel ausgelöst. Der Influencer Zeki baute die Zeile in seine Comedy-Soundboxen ein – mit rechtlichen Folgen und Protesten der Familie. Nun werden Änderungen vorgenommen, um den Forderungen der Schönbächlers nachzukommen.
Der Ausdruck "Richi" wurde durch Hermann Schönbächlers TV-Auftritte landesweit bekannt. Zeki, ein bekannter Influencer, nutzte ihn später ohne Erlaubnis der Familie in seinen Soundboxen. Die Schönbächlers erhielten nie eine Vergütung für die Verwendung und forderten, das Meme aus künftigen Produkten zu entfernen.
Händler reagierten unterschiedlich auf die Kontroverse: Brack nahm die Soundboxen aus dem Sortiment, während Galaxus sie weiterverkaufte – in der Annahme, die Rechte seien geklärt. Auch andere Fan-Artikel wie Socken und Kinderbücher wurden von den Websites von Galaxus und Brack entfernt.
Zeki bestätigte inzwischen, dass die neue Version der Soundbox den *"Richi"-Spruch nicht mehr enthält. Zudem betonte er, seine Produkte entsprächen nun den rechtlichen Vorgaben. Die restlichen Bestände der alten Version verkauft er jedoch weiter.
Um die Angelegenheit beizulegen, hat Zeki Kontakt zur Familie Schönbächler aufgenommen, um eine mögliche Zusammenarbeit zu besprechen. Die Familie wiederum fordert ein Ende der Verbreitung des Memes und bittet um Respekt vor ihrer Privatsphäre – insbesondere im Interesse ihrer Kinder.
Die Streichung des *"Richi"-Memes aus Zekis neuer Soundbox erfolgt nach rechtlichem und familiärem Druck. Während ältere Bestände noch erhältlich sind, haben Händler ihr Angebot angepasst, um weitere Konflikte zu vermeiden. Der Appell der Familie Schönbächler an mehr Rücksicht markiert den vorläufigen Höhepunkt der anhaltenden Diskussion.






