Ruhpolding veranstaltet erneut Biathlon-Weltmeisterschaften - Ruhpolding will Biathlon-Weltmeisterschaft 2032 oder 2033 holen
Ruhpolding bewirbt sich um Biathlon-WM 2032 oder 2033
Der bayerische Wintersportort Ruhpolding plant eine Bewerbung um die Austragung der Biathlon-Weltmeisterschaften in den Jahren 2032 oder 2033. Unterstützt vom Deutschen Skiverband (DSV) strebt der Ort an, das Großereignis bereits zum fünften Mal auszurichten. Die Verantwortlichen haben nun zwei Jahre Zeit, ein nachhaltiges und finanziell tragfähiges Konzept zu erarbeiten, bevor die offizielle Bewerbung eingereicht wird.
Ruhpolding blickt auf eine lange Tradition als Austragungsort großer Biathlon-Wettkämpfe zurück. Die Weltmeisterschaften fanden dort bereits 1979, 1985, 1996 und 2012 statt – bei letzterer gewann Magdalena Neuner vier Medaillen. Zuletzt war Deutschland 2023 in Oberhof Gastgeber der Titelkämpfe. In den vergangenen zwei Jahrzehnten teilten sich Ruhpolding und Oberhof die Ausrichtung, wobei Oberhof auch die WM 2025 veranstalten wird.
Die finale Bewerbung muss bis Mai 2028 bei der Internationalen Biathlon-Union (IBU) eingereicht werden. Die Entscheidung über die Gastgeber für 2032 und 2033 fällt dann beim IBU-Kongress im Herbst 2028. DSV-Präsident Jörg Flechtner lobte bereits Ruhpoldings Engagement für den Sport und bezeichnete die Bewerbung als "starkes Bekenntnis zur Zukunft des Biathlons".
Bei einer erfolgreichen Kandidatur würde Ruhpolding seinen Ruf als einer der erfahrensten WM-Austragungsorte im Biathlon weiter festigen. Als nächste Schritte stehen die Feinabstimmung der finanziellen und ökologischen Strategie an. Die endgültige Auswahl trifft die IBU Ende 2028.
