10 March 2026, 08:15

Sabotageverdacht: ICE kollidiert bei Ashausen mit Reifen und Bobbycar auf den Gleisen

Eine schneebedeckte Zugstrecke unter einer Brücke mit Graffiti, Strommasten, Bäumen und einem Himmel im Hintergrund.

Sabotageverdacht: ICE kollidiert bei Ashausen mit Reifen und Bobbycar auf den Gleisen

Hochgeschwindigkeits-ICE trifft bei Ashausen auf verdächtige Gegenstände – Sabotageverdacht

Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug ist am Samstagabend in der Nähe des Bahnhofs Ashausen in Niedersachsen mit zwei unerwarteten Hindernissen auf den Gleisen kollidiert. Verletzt wurden dabei weder Passagiere noch Personal. Die Behörden ermitteln nun wegen des Verdachts auf Sabotage.

Der Zug war auf der Strecke von Hamburg nach Hannover unterwegs, als er gegen 17:48 Uhr auf einen Autoreifen mit Stahlfelge und ein Kinder-Bobbycar prallte. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes fuhr der Zug mit einer Geschwindigkeit zwischen 150 und 160 km/h.

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Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und stuft den Vorfall als gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ein. Die Beamten suchen Zeugen, die am Samstagnachmittag in der Nähe der Gleise in Ashausen verdächtige Aktivitäten beobachtet haben könnten.

Die Deutsche Bahn setzt bereits zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen ein, um solche Vorfälle zu verhindern – darunter regelmäßige Streifenkontrollen, Vegetationsmanagement für bessere Sichtverhältnisse, Drohnenüberwachung und moderne Sensorsysteme. Trotz dieser Maßnahmen wurden die Gegenstände nicht rechtzeitig erkannt.

Personen, die Hinweise zu diesem oder ähnlichen Vorfällen haben, werden gebeten, sich unter der kostenlosen Rufnummer der Bundespolizei 0800 6 888 000 zu melden.

Der Zug konnte seine Fahrt ohne größere Verspätungen fortsetzen, und es gab keine Meldungen über Verletzte. Die Ermittlungen dauern an, wobei sich die Behörden darauf konzentrieren, wie die Gegenstände auf die Gleise gelangt sind. Weitere Details werden im Laufe der Untersuchungen erwartet.

Quelle