17 April 2026, 02:16

Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neuen Verbraucherschutz-Hauptsitz in Halle

Gruppe von Menschen in weißen Uniformen sitzt auf den Stufen eines Gebäudes mit einem Podium, das von Flaggen flankiert ist, vor einem großen Gebäude mit einer Tür während einer Ehrenzeremonie.

Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neuen Verbraucherschutz-Hauptsitz in Halle

Sachsen-Anhalts Landesamt für Verbraucherschutz beginnt Bau eines neuen Hauptsitzes für 88 Millionen Euro

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Am Freitagnachmittag fand auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) der Spatenstich für den Neubau statt. Wie die Behörden mitteilten, soll das moderne Gebäude die derzeit verstreuten Standorte der Behörde ersetzen – darunter das Hauptbüro in einer alten Villa in der Freiimfelder Straße.

In dem 7.500 Quadratmeter großen Komplex werden künftig 230 Mitarbeiter unter einem Dach arbeiten, darunter 3.000 Quadratmeter Laborfläche. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant.

Finanzminister Michael Richter betonte die Vorteile des Projekts: Die neue Einrichtung biete verbesserte Arbeitsbedingungen für Verwaltungsangestellte und Laborfachkräfte. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ergänzte, dass die Modernisierung die Fähigkeit des Landes stärken werde, auf künftige Pandemien zu reagieren.

Jahre lang war die Behörde auf mehrere Standorte in Halle verteilt. Durch die Zusammenlegung sollen Abläufe effizienter gestaltet und ein moderner Arbeitsraum geschaffen werden.

Die Investition von 88 Millionen Euro ermöglicht eine zentralisierte Unterbringung der Behörde in einem maßgeschneiderten Neubau. Nach der Fertigstellung soll das neue Hauptquartier die Koordination im Verbraucherschutz und im öffentlichen Gesundheitswesen verbessern. Die Bauarbeiten haben begonnen; die Eröffnung ist für 2028 vorgesehen.

Quelle