Salzgitter-Bad startet Millionen-Sanierung für 38 Wohngebäude in der Ostsiedlung
Anton HuberSalzgitter-Bad startet Millionen-Sanierung für 38 Wohngebäude in der Ostsiedlung
In Salzgitter-Bad hat offiziell ein großes Sanierungsprojekt für 38 Wohngebäude begonnen. Das Vorhaben umfasst 146 Wohnungen und soll die Attraktivität des Stadtteils Ostsiedlung wiederherstellen. Stadtverantwortliche und Landesvertreter unterstützen die Initiative mit erheblichen Fördermitteln.
Das Projekt startete am 17. Juni nach jahrelanger Planung. Bereits 2021 hatte die Stadt Salzgitter die Gebäude an der Rheinstraße und Engeroder Straße erworben, um die städtische Erneuerung voranzutreiben. Ein Jahr später halfen der damalige Ministerpräsident Stephan Weil und Dirk Toepffer, über 50 Millionen Euro an Landesstrukturhilfen für die Maßnahmen zu sichern.
2024 billigte der Stadtrat von Salzgitter einen detaillierten Sanierungsplan. Die Modernisierungen umfassen neue Fenster, Fassadensanierungen, neugestaltete Außenbereiche sowie Innenraumrenovierungen in einigen Objekten. Die Häuser Rheinstraße 3 und 12 dienen als Pilotprojekte und werden barrierefrei umgebaut – mit Aufzügen und Balkonen.
Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wovon 12,2 Millionen aus Landes- und Bundeszuschüssen stammen. Den Rest finanziert die Stadt selbst, die hier sowohl als Investor als auch als Eigentümerin auftritt.
Die Maßnahmen sollen den Wohnungsbestand modernisieren und die Barrierefreiheit verbessern. Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, wie wichtig die Aufwertung des Viertels durch die Sanierungen und begleitende Straßenbauprojekte sei. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt in der städtischen Entwicklungsstrategie Salzgitters.
