SG Flensburg scheitert knapp an Montpellier und muss in die Playoffs
Jonas SchmidtFlensburg-Handewitt verpasst direktes Viertelfinale - SG Flensburg scheitert knapp an Montpellier und muss in die Playoffs
SG Flensburg-Handewitt unterliegt Montpellier HB mit 32:35 in entscheidendem EHF European League-Duell
Die Niederlage kostet die Norddeutschen den direkten Einzug ins Viertelfinale. Stattdessen muss sich der deutsche Vertreter nun über die Playoffs für die Runde der letzten Acht qualifizieren.
Flensburg war mit einem 40:35-Vorsprung aus dem Hinspiel in die Partie gegangen und hatte damit den direkten Vergleich bereits für sich entschieden. Doch die zweite Niederlage in der Hauptrunde machte alle Hoffnungen zunichte, noch an THW Kiel vorbeizuziehen und die Gruppenphase als Tabellenführer abzuschließen.
Nach der Pause übernahm Montpellier zunehmend die Kontrolle und baute seinen Vorsprung bis zur 44. Minute auf 29:25 aus. Trotz der Rückschläge sicherte Flensburgs Auswärtssieg im Hinspiel letztlich den zweiten Platz in der Gruppe – und damit die Teilnahme an den Playoffs.
Cheftrainer Aleš Pajović schonte die verletzten Spieler Kevin Møller, Emil Jakobsen und Simon Pytlick. Dadurch erhielten junge Talente wie Catalin Haidu, Jonas Rithaphorn und Onno Buschmann mehr Spielzeit. Marko Grgic war mit neun Toren Flensburgs bester Werfer, während Jack Thurin und Agustín Casado von Montpellier jeweils sechsmal trafen.
Die Niederlage zwingt Flensburg nun zu einer zusätzlichen Playoff-Runde, bevor ein mögliches Viertelfinale in Reichweite rückt. Der Fokus liegt jetzt auf einem Sieg in den anstehenden K.-o.-Spielen. Montpellier hingegen festigt mit dem Erfolg die eigene Position im Wettbewerb.
