Skimming-Welle in Bremen: Wie Betrüger Geldautomaten manipulieren und Konten leeren
Jana SimonSkimming-Welle in Bremen: Wie Betrüger Geldautomaten manipulieren und Konten leeren
Polizei Bremen warnt vor Zunahme von Skimming-Betrug an Geldautomaten
Die Bremer Polizei ruft die Bevölkerung zur Vorsicht auf: In der Hansestadt häufen sich Fälle von Skimming – einem Betrug, bei dem Kriminelle Kartendaten und PINs abfangen, um Konten zu plündern. Allein in den letzten Monaten wurden über ein Dutzend Vorfälle gemeldet.
Bei der Masche bringen Betrüger manipulierte Lesegeräte oder Attrappen über die Kartenschlitze von Geldautomaten an, um die Daten von Bankkarten auszuspähen. Gleichzeitig nutzen sie versteckte Kameras oder Smartphones, um die PIN-Eingabe der Opfer zu filmen. Mit den gestohlenen Daten fertigen sie anschließend gefälschte Karten an und heben Geld ab.
Erst kürzlich wurde eine 53-jährige Frau in Bremen Opfer: Als sie ihre Karte aus dem Automaten zog, löste sich das manipulierte Lesegerät – ein deutliches Indiz für die Manipulation durch Kriminelle.
Die Polizei rät zu erhöhter Aufmerksamkeit: - Vor der Nutzung den Automaten auf Auffälligkeiten prüfen – verdächtige Aufsätze oder lockere Teile können auf Manipulation hinweisen. - Bei Verdacht den Automaten nicht benutzen und sofort die Polizei informieren. - Einfache Vorsichtsmaßnahmen helfen: Die Tastatur beim Eintippen der PIN abschirmen und niemals dieselbe Karte sowohl für Türöffner als auch für Bargeldabhebungen verwenden.
Angesichts der gestiegenen Fallzahlen appelliert die Polizei an die Bürger, an Geldautomaten besonders wachsam zu sein. Durch aufmerksames Verhalten und die Beachtung der Sicherheitstipps lässt sich das Risiko, Opfer zu werden, deutlich verringern. Wer Manipulationen bemerkt, sollte diese umgehend melden, um weitere Diebstähle zu verhindern.






