Spatenstich für die lang erwartete Sanierung der Zum-Sohl-Straße in Spahl
Anton HuberSpatenstich für die lang erwartete Sanierung der Zum-Sohl-Straße in Spahl
Spatenstich für die Sanierung der Zum-Sohl-Straße in Spahl, einem Ortsteil von Geisa
Mit einem offiziellen Spatenstich ist die Sanierung der Zum-Sohl-Straße in Spahl, einem Ortsteil von Geisa, gestartet worden. Das Projekt markiert den Beginn der umfassenden Instandsetzung der stark beschädigten 400 Meter langen Straße, die als wichtige Zufahrtsroute zum örtlichen Gemeinschaftszentrum dient.
Die Straße weist erhebliche Schäden auf, die sowohl die Verkehrssicherheit als auch die Nutzbarkeit beeinträchtigen. Im Rahmen der Sanierung werden die Fahrbahndecke erneuert, das Entwässerungssystem angepasst und ein neuer 110 Meter langer Gehweg gebaut. Zudem werden getrennte Kanalsysteme für Schmutz- und Regenwasser verlegt sowie eine neue Trinkwasserleitung installiert.
Die Bürgermeisterin Manuela Henkel eröffnete die Feierlichkeit und begrüßte die am Projekt Beteiligten sowie die Gäste, darunter Heiko Pagel, Vertreter der TTB Werra und Manuel Lenz. Die Bauarbeiten werden vom Ulstertaler Bauunternehmen durchgeführt und sollen in den kommenden Wochen beginnen.
Das Vorhaben ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Geisa, des Wasser- und Abwasserverbandes Bad Salzungen sowie der RhönEnergie. Die geschätzten Kosten für die Straßenbauarbeiten belaufen sich auf rund 785.000 Euro. Die Stadt Geisa beantragt hierfür eine Landesförderung in Höhe von 486.000 Euro und trägt selbst etwa 300.000 Euro bei, zuzüglich weiterer 102.000 Euro für die Verbesserung der Entwässerung. Der Wasser- und Abwasserverband investiert 585.000 Euro in die unterirdische Infrastruktur.
Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für Mitte 2027 geplant. Ziel der Sanierung ist es, die Verkehrssicherheit wiederherzustellen und den Zugang zum Gemeinschaftszentrum zu verbessern. Die modernisierte Infrastruktur wird zudem die Entwässerung und die Versorgungsnetze in der Region optimieren. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten, die voraussichtlich bis 2027 abgeschlossen sein werden.






