Steinmeier ruft zum aktiven Engagement am "Ehrentag" des Grundgesetzes auf
Felix MaierSteinmeier ruft zum aktiven Engagement am "Ehrentag" des Grundgesetzes auf
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, den Tag der Verfassung mit aktivem bürgerlichem Engagement zu begehen. Er erklärte den Jahrestag des Grundgesetzes zum „Ehrentag“, um ehrenamtliches Engagement und die Reflexion über die Demokratie zu fördern. Die Initiative zielt darauf ab, aus dem Feiern gemeinsames Handeln für die Zukunft des Landes zu machen.
Steinmeier besuchte einen Berliner Gemeinschaftsgarten, um Zucchinipflanzen zu setzen und Spinat zu ernten. Seine praktische Mitwirkung unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Einsatzes für das Gemeinwohl. Der Bundespräsident bezeichnete das Grundgesetz als Grundpfeiler der gesellschaftlichen Einheit Deutschlands.
Der Ehrentag soll vor allem junge Erwachsene motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. Steinmeier schlug Möglichkeiten wie Online-Nachhilfe oder lokale Projekte vor, um die Teilhabe zu stärken. Er betonte, dass Demokratie dann gedeiht, wenn Bürgerinnen und Bürger sich aktiv einbringen und mitgestalten.
Statt eines klassischen Feiertags stellt sich der Bundespräsident den Ehrentag als jährliche Tradition vor, die auf konkretes Handeln setzt, um den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu festigen. Steinmeier ist überzeugt, dass ehrenamtliches Engagement Menschen unterschiedlicher Herkunft verbindet und gemeinsame demokratische Werte stärkt.
Die Initiative verknüpft das Erbe des Grundgesetzes mit dem alltagsnahen bürgerlichen Engagement. Indem er – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne – Samen pflanzt, hofft Steinmeier, eine Kultur der Mitgestaltung wachsen zu lassen. Der Ehrentag lädt nun alle in Deutschland dazu ein, aus Reflexion sichtbare Beiträge für die Gesellschaft werden zu lassen.






