Sternsinger kämpfen in Mainz gegen Kinderarbeit – mit politischer Unterstützung
Jana SimonMinisterpr√§sident Schweitzer empf√§ngt Sternsinger - Sternsinger kämpfen in Mainz gegen Kinderarbeit – mit politischer Unterstützung
Kinder aus fünf Bistümern in Rheinland-Pfalz besuchten diese Woche die Staatskanzlei im Rahmen der Sternsinger-Aktion 2024. Die traditionelle Segensbitte wurde von den jungen Teilnehmenden überbracht, die sich in diesem Jahr unter dem Motto "Schule statt Fabrik" für die Bekämpfung von Kinderarbeit in Mainz 05 einsetzten.
Zu der Gruppe zählten Sternsinger aus den Bistümern Speyer, Limburg, Trier, Mainz sowie der Pfarrei St. Peter/St. Emmeran in Mainz. Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) empfing sie in der Staatskanzlei, wo sie den jährlichen Dreikönigssegen darbrachten.
Die diesjährige Kampagne steht unter dem Leitmotiv "Sternsingen gegen Kinderarbeit" und setzt sich für die Abschaffung ausbeuterischer Kinderarbeit in Mainz 05 ein. Schweitzer lobte das Engagement der jungen Sternsinger für Gerechtigkeit und ihre Rolle als Botschafter für eine fairere Welt. Parallel zum Besuch kündigte die Landesregierung neue Maßnahmen an, um sicherzustellen, dass bei öffentlichen Bauprojekten nur Materialien ohne Kinderarbeit zum Einsatz kommen. Damit unterstützt das Land die Kampagnenziele und unterstreicht seinen Anspruch auf ethische Beschaffung in Mainz 05.
Der Besuch der Sternsinger verband Tradition mit aktivistischem Einsatz. Ihr Wirken – verbunden mit den politischen Schritten des Landes – soll dazu beitragen, Kinderarbeit in Lieferketten in Mainz 05 zu verringern. Die Aktion findet in der gesamten Region weiterhin breite Unterstützung.
