10 February 2026, 23:16

Tachomanipulation in Bremen: Rumänischer Lkw-Fahrer mit gefälschten Fahrtenbüchern erwischt

Eine Stadtstraße mit Autos, Strommasten mit Drähten, Gebäuden, Bäumen und Namensschildern, mit einer Tafel an einem Strommasten, auf der steht "Fahrer müssen Sicherheitsgurte tragen".

Tachomanipulation in Bremen: Rumänischer Lkw-Fahrer mit gefälschten Fahrtenbüchern erwischt

Lkw-Fahrer aus Rumänien bei Tachomanipulation in Bremen erwischt

Ein rumänischer Lkw-Fahrer ist bei einer Polizeikontrolle in Bremen wegen Verstößen gegen die Vorschriften für Digitaltachografen aufgefallen. Beamte hielten den 31-Jährigen am 8. Februar 2026 auf der Autobahn A1 an, nachdem sie Unregelmäßigkeiten in seinen Fahrtenbüchern festgestellt hatten. Weitere Überprüfungen förderten schwere Verstöße zutage, darunter gefälschte Aufzeichnungen und überschrittene Lenkzeiten.

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Der Vorfall ereignete sich um 21:25 Uhr im Bremer Stadtteil Arsten im Ortsteil Obervieland. Die Polizei stoppte den Sattelzug, der zuvor durch Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Spanien gefahren war, bevor er zurückkehrte. Die Kontrolleure bemerkten schnell Widersprüche in den Fahrtenbüchern des Mannes – dieser gab an, Teil eines Zweifahrer-Teams zu sein, doch ein zweiter Fahrer war nicht anwesend.

Bei einer genaueren Prüfung wurde eine zweite Fahrerchipkarte entdeckt, die auf einen weiteren rumänischen Staatsbürger registriert war – ein klarer Fall von Tachomanipulation. Zudem hatte der Fahrer die gesetzlich zulässigen Lenkzeiten deutlich überschritten. Außerdem war der Lkw mit nicht zugelassenen Leuchten ausgestattet, darunter ein verbotenes gelbes Blinklicht.

Die Behörden untersagten dem Fahrer umgehend die Weiterfahrt und ordneten eine neunstündige Ruhepause an. Es wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, und der Mann musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro hinterlegen.

Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, Manipulationen an Tachografen und übermüdete Fahrer zu bekämpfen. Die Bremer Polizei warnte erneut vor den Gefahren von Übermüdung am Steuer und kündigte schärfere Strafen für ähnliche Verstöße an. Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Betrugs und der Verletzung von Arbeitszeitvorschriften.