21 April 2026, 00:22

Tausende demonstrieren in München beim umstrittenen Marsch für das Leben

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Black Lives Matter Demonstration auf einer Straße in Berlin teil, einige halten Schilder, andere tragen Kappen und Taschen, mit einem Fahrrad im Vordergrund und Bäumen und einem Pfahl im Hintergrund.

Tausende demonstrieren in München beim umstrittenen Marsch für das Leben

Tausende Menschen versammelten sich am Samstag in München zum sechsten jährlichen Marsch für das Leben. Die Teilnehmer forderten einen stärkeren Schutz dessen, was sie als "Kultur des Lebens" bezeichnen, und sprachen sich gegen Abtreibungsrechte aus. Die Schätzungen zur Teilnehmerzahl gingen auseinander: Die Veranstalter gaben 7.000 Teilnehmende an, die Polizei hingegen etwa 4.500.

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Die Demonstration begann wie geplant, als die Teilnehmenden durch die Innenstadt zogen. Redner wie Silja Fichtner, Vorsitzende der Initiative Stimme der Ungeborenen, betonten das Ziel des Marsches: den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Mehrere römisch-katholische Bischöfe übermittelten Solidaritätsbekundungen, darunter jedoch nicht Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und Bischof Heiner Wilmer, die nicht persönlich anwesend waren.

Für etwa 45 Minuten kam der Marsch zum Stehen, als eine Gruppe von Gegenprotestlern eine Straße blockierte. Rund 1.500 Menschen hatten sich versammelt, um gegen die Veranstaltung zu demonstrieren, was zu einer kurzen Unterbrechung führte. Die Organisatoren erklärten später, die hohe Teilnehmerzahl spiegle eine Reaktion auf die wachsenden Forderungen nach einer Ausweitung der Abtreibungsrechte wider.

Der nächste Marsch für das Leben steht bereits fest: Am 19. September werden Demonstrationen in Berlin und Köln stattfinden.

Der Münchner Marsch zog eine beträchtliche Zahl von Teilnehmenden an, auch wenn die Angaben zu den Besucherzahlen zwischen Veranstaltern und Behörden variierten. Gegenproteste führten zu einer vorübergehenden Störung, doch die Veranstaltung verlief im Großen und Ganzen wie geplant. Künftige Märsche sollen die Kampagne in anderen deutschen Städten fortsetzen.

Quelle